Avas Abenteuer
Im Rollenspiel geht es nicht so wirklich voran.
Nachfolgend kommt jetzt mal der Text, den ich bisher so verfasst habe. :)
Vielleicht taucht Ava eines Tages in meinem Magier-Buch auf.. wer weiß, wo ihre Wege sie noch hin führen... ;)
Nachfolgend kommt jetzt mal der Text, den ich bisher so verfasst habe. :)
Vielleicht taucht Ava eines Tages in meinem Magier-Buch auf.. wer weiß, wo ihre Wege sie noch hin führen... ;)
Mein Name ist Ava von Lilienstein, ich bin süße 23 (alte
Jungfer *hust*), und sitze in dieser Kutsche auf dem Weg von
meinem goldenen Käfig zu meinem nächsten Gefängnis... ja, ich soll ins Kloster
abgeschoben werden, da ich nur Schande und Ungemach über meine Familie
bringe...
Ich bin eigentlich nicht besonders schön. Mein Haar ist zwar von schönem Blond,
und hüftlang, aber meine Nase ist zu knubbelig, und meine Figur entspricht
nicht gerade der aktuellen Schönheitsnorm, ein wenig zu klein und ein wenig zu
mager.. darum blieb meinem Vater auch kein Freier als ich alt genug wurde, um
verheiratet zu werden... seit 5 Jahren sucht er schon nach einem geeigneten
Ehemann für mich.. und sein alter Waffenbruder war dann seine letzte Wahl,
obwohl er sich schnell mit diesem Gedanken anfreundete. Würde es doch einiges
an Ländereien in die Familie bringen.. *seufz*
Verheiratet sollte ich werden! An einen alten Kampfgenossen und Saufkumpan meines alten Herrn! Entsetzen ist gar kein Ausdruck! Ihre Güter vereinen wollten sie! Stellt Euch vor! In so einen alten miefigen dunklen Kasten hätte ich ziehen müssen! Der Kerl ist auch noch stolz auf seinen zugigen düsteren Turm, den er hochtrabend Festung nennt! Als Kind musste ich da schon oft genug meine Zeit verbringen, wenn mein Herr Papa mal wieder die Nächte mit dem ollen Suffkopp in irgendwelchen Spelunken verbracht hat... ach! oh weh! Ich kann gar nicht sagen, wie mich dieses Leben anwidert! Und dann den Rest meines Lebens dort verbringen? Niemals! Gezeigt habe ich es ihnen! Noch vor der Eheschließung habe ich mich in den Stall gestohlen und habe diesen knackigen jungen Pferdeknecht verführt... (Naja, er dachte, ich hätte mich ihm hingegeben, ganz so dämlich bin ich dann doch nicht... dank dem Fusel meines zukünftigen *würg*, zum Glück ehemals zukünftigen Gemahls, schlief der Bursche recht flott ein.. ein wenig Schweineblut im Stroh verteilt, und alle dachten, meine Jungfräulichkeit wäre dahin!) Und Männer sind ja sooo leicht zu beeinflussen! Ok, es ist nicht nett von mir, den armen Pferdeknecht zu opfern, aber er war dann doch helle genug, um sich selbst zu retten.. Seinen Blick hättet ihr sehen sollen... Ich glaube, er hat mich am Ende doch durchschaut. Nur geholfen hat es mir nicht, daß ich diese List angewandt habe.. Jetzt soll ich ins Kloster! Oh, grausame Welt! Aber ich werde dieser blöden Kutsche schon entkommen! Mir wird sich schon eine Gelegenheit ergeben.. Der Wald ist meine letzte Chance dem Kloster zu entrinnen! Ich muss nur erst diesen Strick von der Kutschenwand los bekommen.... wenn ich nicht so müde wäre... zzzZZZ
Verheiratet sollte ich werden! An einen alten Kampfgenossen und Saufkumpan meines alten Herrn! Entsetzen ist gar kein Ausdruck! Ihre Güter vereinen wollten sie! Stellt Euch vor! In so einen alten miefigen dunklen Kasten hätte ich ziehen müssen! Der Kerl ist auch noch stolz auf seinen zugigen düsteren Turm, den er hochtrabend Festung nennt! Als Kind musste ich da schon oft genug meine Zeit verbringen, wenn mein Herr Papa mal wieder die Nächte mit dem ollen Suffkopp in irgendwelchen Spelunken verbracht hat... ach! oh weh! Ich kann gar nicht sagen, wie mich dieses Leben anwidert! Und dann den Rest meines Lebens dort verbringen? Niemals! Gezeigt habe ich es ihnen! Noch vor der Eheschließung habe ich mich in den Stall gestohlen und habe diesen knackigen jungen Pferdeknecht verführt... (Naja, er dachte, ich hätte mich ihm hingegeben, ganz so dämlich bin ich dann doch nicht... dank dem Fusel meines zukünftigen *würg*, zum Glück ehemals zukünftigen Gemahls, schlief der Bursche recht flott ein.. ein wenig Schweineblut im Stroh verteilt, und alle dachten, meine Jungfräulichkeit wäre dahin!) Und Männer sind ja sooo leicht zu beeinflussen! Ok, es ist nicht nett von mir, den armen Pferdeknecht zu opfern, aber er war dann doch helle genug, um sich selbst zu retten.. Seinen Blick hättet ihr sehen sollen... Ich glaube, er hat mich am Ende doch durchschaut. Nur geholfen hat es mir nicht, daß ich diese List angewandt habe.. Jetzt soll ich ins Kloster! Oh, grausame Welt! Aber ich werde dieser blöden Kutsche schon entkommen! Mir wird sich schon eine Gelegenheit ergeben.. Der Wald ist meine letzte Chance dem Kloster zu entrinnen! Ich muss nur erst diesen Strick von der Kutschenwand los bekommen.... wenn ich nicht so müde wäre... zzzZZZ
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Eine Kutsche nähert sich dem Wald...
Darin schläft selig eine junge blonde Frau, die auf dem Weg in ein freudloses Leben im Kloster ist. Begleitet wird sie nur von einigen Soldaten ihres Vaters und einer ältlichen Magd. Ihr Vater war entsetzt, als er sie im Stroh beim Pferdeknecht vorfand, ganz offensichtlich nicht mehr im Besitz ihrer Jungfräulichkeit. Sein zukünftiger Schwiegersohn versuchte noch, den Pferdeknecht an seinem besten Stück aufzuspießen, doch dieser entkam in letzter Sekunde, nur noch einen Blick zurück werfend und begreifend, dass die junge Frau ihn herein gelegt hatte.. das konnte er sehen, da sie plötzlich in Tränen ausbrach und etwas von Vergewaltigung und Entehrung heraus stotterte...
Im Traum war Ava gerade dabei, hoch erhobenen Hauptes dem Joch ihres Vaters zu entkommen und in die Welt hinaus zu wandern, einem Leben in Sonnenschein und Glückseligkeit entgegen... ein leichtes Lächeln im schlafenden Antlitz, seufzte sie leise auf...
Darin schläft selig eine junge blonde Frau, die auf dem Weg in ein freudloses Leben im Kloster ist. Begleitet wird sie nur von einigen Soldaten ihres Vaters und einer ältlichen Magd. Ihr Vater war entsetzt, als er sie im Stroh beim Pferdeknecht vorfand, ganz offensichtlich nicht mehr im Besitz ihrer Jungfräulichkeit. Sein zukünftiger Schwiegersohn versuchte noch, den Pferdeknecht an seinem besten Stück aufzuspießen, doch dieser entkam in letzter Sekunde, nur noch einen Blick zurück werfend und begreifend, dass die junge Frau ihn herein gelegt hatte.. das konnte er sehen, da sie plötzlich in Tränen ausbrach und etwas von Vergewaltigung und Entehrung heraus stotterte...
Im Traum war Ava gerade dabei, hoch erhobenen Hauptes dem Joch ihres Vaters zu entkommen und in die Welt hinaus zu wandern, einem Leben in Sonnenschein und Glückseligkeit entgegen... ein leichtes Lächeln im schlafenden Antlitz, seufzte sie leise auf...
Avas seliger Traum von einem stattlichen jungen Helden wurde
jäh unterbrochen, als sie durch Lärm und Geschrei außerhalb der Kutsche geweckt
wurde.. Ihre Begleitung war offenbar ohnmächtig. Was war passiert?
Vorsichtig spähte sie aus dem Seitenfenster und erblasste. Ein Überfall! Und der Kutscher in einem unübersichtlichen Getümmel von Menschen und Waffen!
Und eine Frau mittendrin! Kam die ihr nicht bekannt vor?
Aber für einen zweiten Blick war keine Zeit. Das war DIE Gelegenheit! Jetzt oder nie!
Ava schnappte sich ihr Bündel und schlich auf der anderen Seite aus der Kutsche, weg von dem Kampf ins Unterholz.
Dabei fiel ihr nicht auf, dass ein kleines Medallion aus ihrer Tasche auf den Boden der Kutsche gerutscht war.
Vorsichtig spähte sie aus dem Seitenfenster und erblasste. Ein Überfall! Und der Kutscher in einem unübersichtlichen Getümmel von Menschen und Waffen!
Und eine Frau mittendrin! Kam die ihr nicht bekannt vor?
Aber für einen zweiten Blick war keine Zeit. Das war DIE Gelegenheit! Jetzt oder nie!
Ava schnappte sich ihr Bündel und schlich auf der anderen Seite aus der Kutsche, weg von dem Kampf ins Unterholz.
Dabei fiel ihr nicht auf, dass ein kleines Medallion aus ihrer Tasche auf den Boden der Kutsche gerutscht war.
Unsanft landete Frank in der Kutsche auf dem Boden.
Wenn das mal nicht die dämlichste Aktion aller Zeiten war. Wie sollte er nur die Frauen in seiner Obhut da heile wieder raus bekommen?
Aber alles Jammern half da nicht. Er musste sich zusammen reißen.
Bei dem Sturz hatten sich seine Fesseln gelöst, die er jetzt genervt von den Handgelenken streifte und zornig in die Ecke warf.
Dabei fiel ihm ein Glitzern in seinem Augenwinkel auf.
Erst jetzt nahm er sich die Zeit, seine Umgebung gründlich in Augenschein zu nehmen.
Die Magd war ohnmächtig auf der Bank zusammen gesackt. Von dieser Seite konnte er kaum eine vernünftige Unterstützung erwarten.
Das Glitzern am Boden stellte sich als kleines Medaillon heraus, das er schon einmal in den Händen seiner jungen Herrin gesehen hatte, wie sie es verträumt im Sonnenlicht betrachtet hatte.
In diesem Augenblick war sein Entsetzen kaum mehr zu steigern. Wo, um Himmels Willen, befand sich nur die junge Ava?...!!! Weg! Sie war einfach verschwunden!
Sein Blick erfasste die nur angelehnte Kutschentür auf der dem Kampfgetümmel abgewandten Seite.
Einige zerbrochene Zweige zeigten ihm, dass die Frau, die er ins Kloster bringen sollte, ins dichte Unterholz geflüchtet sein musste.
Mit einem bedauernden Blick zur reglosen Magd verließ er vorsichtig die Kutsche, um der Fährte seiner Schutzbefohlenen zu folgen. Der Magd würde schon nichts passieren. Niemand interessierte sich für eine alte Frau, wenn er die Möglichkeit hatte, Hand an eine hübsche junge Adlige zu legen.. Er musste sie vor den Räubern finden und in Sicherheit bringen!
Wenn das mal nicht die dämlichste Aktion aller Zeiten war. Wie sollte er nur die Frauen in seiner Obhut da heile wieder raus bekommen?
Aber alles Jammern half da nicht. Er musste sich zusammen reißen.
Bei dem Sturz hatten sich seine Fesseln gelöst, die er jetzt genervt von den Handgelenken streifte und zornig in die Ecke warf.
Dabei fiel ihm ein Glitzern in seinem Augenwinkel auf.
Erst jetzt nahm er sich die Zeit, seine Umgebung gründlich in Augenschein zu nehmen.
Die Magd war ohnmächtig auf der Bank zusammen gesackt. Von dieser Seite konnte er kaum eine vernünftige Unterstützung erwarten.
Das Glitzern am Boden stellte sich als kleines Medaillon heraus, das er schon einmal in den Händen seiner jungen Herrin gesehen hatte, wie sie es verträumt im Sonnenlicht betrachtet hatte.
In diesem Augenblick war sein Entsetzen kaum mehr zu steigern. Wo, um Himmels Willen, befand sich nur die junge Ava?...!!! Weg! Sie war einfach verschwunden!
Sein Blick erfasste die nur angelehnte Kutschentür auf der dem Kampfgetümmel abgewandten Seite.
Einige zerbrochene Zweige zeigten ihm, dass die Frau, die er ins Kloster bringen sollte, ins dichte Unterholz geflüchtet sein musste.
Mit einem bedauernden Blick zur reglosen Magd verließ er vorsichtig die Kutsche, um der Fährte seiner Schutzbefohlenen zu folgen. Der Magd würde schon nichts passieren. Niemand interessierte sich für eine alte Frau, wenn er die Möglichkeit hatte, Hand an eine hübsche junge Adlige zu legen.. Er musste sie vor den Räubern finden und in Sicherheit bringen!
Ava schlich sich durch das Unterholz davon. Wenn sie nur
genug Abstand zwischen sich und die Banditen brächte, könnte sie sich einen
ruhigen Platz suchen, an dem sie die Nacht verbringen konnte. Morgen würde sie
dann in Ruhe überlegen, wie es weiter gehen könnte.
So leise wie möglich suchte sie sich einen Weg durch das Gestrüpp. Als sie stehen blieb, um sich zu orientieren, hörte sie in einiger Entfernung ein Rascheln. Erschrocken blickte sie sich um, und kroch dann zwischen einige Büsche. Sie versuchte sich, so klein wie möglich zu machen und atme tief ein. Durch die Zweige konnte sie nach wenigen Augenblicken ein paar Füße sehen. Ava hielt die Luft an, und bewegte nicht einen Muskel.
So leise wie möglich suchte sie sich einen Weg durch das Gestrüpp. Als sie stehen blieb, um sich zu orientieren, hörte sie in einiger Entfernung ein Rascheln. Erschrocken blickte sie sich um, und kroch dann zwischen einige Büsche. Sie versuchte sich, so klein wie möglich zu machen und atme tief ein. Durch die Zweige konnte sie nach wenigen Augenblicken ein paar Füße sehen. Ava hielt die Luft an, und bewegte nicht einen Muskel.
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