Melissa David - Kruento - Der Anführer
Die Autorin:
Melissa David ist eine Autorin aus Leidenschaft und begann das Schreiben aus Liebe zu Büchern. (Aber das sind wahrscheinlich alle Autoren, die irgendwann mal anfangen, selbst zu schreiben..) :)
Informationen über sie finden sich auf www.mel-david.de .
Wie ich zu dem Buch fand:
Ich habe mich bei einer Leserunde der Bücherwürmer angemeldet, da mich das Cover des Buches ansprach, und ich gute Vampirgeschichten mag. :)
Vor Beginn der Leserunde empfahl die Autorin dann noch die Lektüre der Vorgeschichte mit dem Titel Kruento - Heimatlos. Es ist eine Novelle, die als abgeschlossene Geschichte Lust auf mehr Geschichten aus der Welt der Kruentos gemacht hat. Allerdings spielt diese Geschichte in New York, und man trifft dort auf andere Protagonisten, deren Geschichten in Kruento - Der Anführer nicht weiter erzählt werden. Das fand ich etwas schade, da mir die kurze Geschichte und die Personen sehr gefallen haben. Aber ich hoffe, dass man noch mehr von Serita und ihrem Geliebten lesen wird.
Worum es in Kruento - Der Anführer geht:
Mord gehört zu Sams Alltag, denn die junge Frau ist Detective bei der Bostoner Polizei. Und so wickelt sie auch ihren neuesten Mordfall routiniert ab - bis sie herausfindet, dass ihr Ex Leyton die Finger im Spiel hat.
Während sie ihren Ex beschattet, trifft sie in einem Nachtclub auf den charismatischen Darius. Zu ihm fühlt sie sich auf mysteriöse Weise hingezogen, obwohl sie noch etwas für Leyton empfindet.
Als ihre beste Freundin verschwindet, muss Sam alle Hebel in Bewegung setzen, um sie zu finden. Abermals läuft ihr Darius über den Weg, doch nicht nur er hütet ein düsteres Geheimnis. Auch Leyton scheint ihr gegenüber nicht ganz ehrlich zu sein.
Meine Worte:
Am Anfang lernen wir Samantha kennen. Sie ist eine Mordermittlerin, die ihren eigenen Kopf hat, selbstbewusst und selbständig ist.
Als sie bei der aktuellen Mordermittlung allerdings auf ihren Ex-Freund Leyton trifft, bringt der ihre Gefühlswelt gehörig durcheinander, da er von einem Tag auf den anderen einfach verschwand und sie verließ, ohne je wieder von sich hören zu lassen.
Dann ist da noch dieser geheimnissvolle Darius, den Sam in einem Nachtclub kennen lernt, den sie mit Leyton besucht.
Als Leser ist man ein wenig hin und her gerissen. Sam erinnert sich an ihre guten Zeiten mit Leyton, die sie hofft, wieder aufleben zu lassen. Aber andererseits ist da dieser Darius, den wir bald besser kennen lernen. Er ist ein Vampir, ein Kruento, wie sich die Vampire selbst nennen. Er fühlt sich sehr zu Sam hingezogen, will sie aber vor seiner dunklen Seite schützen. Diese wiederum zieht Sam magisch an, die sich von keinem Mann vorschreiben lassen will, mit wem sie Kontakt pflegt.
Leyton versucht auch, sie vor Darius zu warnen. Er kennt sein wahres Ich, hat aber wenig entgegen zu setzen gegen diesen dominanten Vampir, auch wenn er selbst einer alten Rasse angehört, die seit Jahrtausenden existiert und Jagd auf Vampire macht. (Dazu will ich nicht mehr schreiben, da das jeder Leser selbst heraus finden sollte. Jedenfalls eine tolle Wendung in der Geschichte, wie ich finde.) :)
Genial finde ich auch die Erklärung, wie Vampire entstehen. Die Idee mit den Blutkindern finde ich gut entwickelt. Man braucht nur einen vampirischen Elternteil, um von einem bisher normalen Menschen zu einem Vampir zu "mutieren". Dumm nur, wenn man nicht weiß, wer sein leiblicher Vater ist.
Aber ich greife vor.
Da gibt es nämlich noch eine Freundin von Sam, die zwar selten zu ihr Kontakt hat, aber immer mal wieder in Boston vorbei schaut auf ihren Reisen. Dann ist Zeit für Frauen unter sich. Robin ist es auch, die beinahe dafür sorgt, dass Sam einem sehr alten und mächtigen Vampir zum Opfer fällt. Doch ein Anschlag auf das Anwesen des Dominus ändert alles.
Darius und sein Bruder sind plötzlich die Erben des Anführerplatzes im Bostoner Clan.
Und Sam zieht es unweigerlich immer tiefer in die Vampirwelt.
Doch ich möchte nicht zu viel erzählen.
Eine Frage stellt sich mir denn doch: Was ist aus dem Handlanger von Leyton geworden?
Und wer ist dieser geheimnisvolle Vampir, der keinem Clan angehört, aber anscheinend doch sehr dem Bostoner Clan zugetan scheint.
Und wie wird die starke und selbstbewusste Sam mit den männlich-dominierten Vampiren klar kommen? Unterwerfung ist nämlich nicht ihre Stärke. ;)
Mein Fazit:
Unbedingt lesen!


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