René Pöplow - Die Berrá Chroniken - Der Dunkelgott

Der Autor über sich selbst:

René Pöplow, geboren 1980 in Hannover.

"Der Dunkelgott" ist mein viertes großformatiges Buch, welchen den Berrá Chroniken zugehörig ist.
Als Musiker war ich Mitbegründer der Gothic Rock Band Herbstschmerz, welche sich Ende 2011 auflöste. Zwischenzeitlich schwang ich auch bei der Heavy Metal Gruppe Storykeeper die Drumsticks.
Nach dem Ende von Herbstschmerz wechselte ich von den Drums zur akustischen Gitarre und zum Gesang, um meine Berrá Chroniken auch in musikalischer Form umzusetzen. Unter dem Namen Die Mogeltrolle habe ich bereits zwei Tonträger veröffentlicht und auch als Straßenmusiker und in kleineren Lokalen bringe ich meine Lieder unter das Volk.

Das Buch:


Die alles entscheidende Schlacht steht kurz bevor. Die freien Völker müssen ihre letzten Kräfte aufbringen, um das Unheil aus der jenseitigen Welt abzuwenden. Aber kann dieser Sturm wirklich aufgehalten werden? Während Mathir sein Heer am Ostwall aufstellt, um die Druule abzuwehren, klammern sich Elrikh und seine Gefährten an eine Legende aus den alten Schriften. Gibt es einen Weg den Dunkelgott zu bezwingen? Oder wird der Kontinent Obaru unter die Herrschaft des Einen fallen?
Dies ist das Finale der vierteiligen Berrá Chroniken.

Das Buch und ich:

Kleine Anekdote vorweg:
Ich las begeistert die ersten Seiten, bis mir plötzlich folgendes auffiel:
Nach Seite 24 kam unerklärlicherweise nicht Seite 25, es ging mit Seite 29 weiter.
Also blätterte ich durchs Buch und suchte Seite 25, da ich ja die Geschichte in der richtigen Reihenfolge lesen wollte, um den Zusammenhang zu begreifen... :)


Auf den ersten Blick fand ich Seite 3 + 4 zwischen den Seiten 38 und 25.
Mir war anfangs gar nicht aufgefallen, dass die ersten Seiten fehlten. Ich fing einfach mit dem Prolog auf Seite 6 an zu lesen, ohne mir Gedanken darüber zu machen, dass nicht mal der Titel einleitend erwähnt wurde... :)
Das ganze Ausmaß wurde mir dann bei der tiefer gehenden Suche klar:



Diese Bilder schickte ich an den Autoren, der mir anbot, das Buch zu tauschen.
Aber ich bin doch nicht verrückt.. Ich lese es gerade, da will ich keine Verzögerungen in Kauf nehmen, weil wir das Buch hin und her schicken... (naja, wir wohnen beide in der gleichen Stadt, aber bis ich es da mal hin schaffe, bin ich mit dem Buch durch...) :-D
Auf jeden Fall, habe ich wohl die einzige Ausgabe, die in der Druckerei einer Fehlanordnung der Seiten zum Opfer gefallen ist! René hat selbstverständlich die Ausgaben, die sich aktuell noch in seinem Besitz befinden, kontrolliert. Keine Auffälligkeiten. Und von den bisherigen Käufern hat er auch keine Rückmeldung erhalten, dass da was schief gegangen sein könnte.
Ab Seite 159 konnte ich zumindest normal weiter lesen, ohne hin und her blättern zu müssen.
Es hat dem Lesefluss aber auch nicht zu sehr geschadet, dafür habe ich mir ja die kleinen Zettel reingeklebt, damit ich nicht so lange suchen muss... ;)
Ich fand es irgendwie sehr amüsant und einfach nur charmant. Das Buch hat halt seinen eigenen Kopf! :)

Eines Tages wird dieser einzige Fehldruck mal viel wert sein! >:-D

Über den Inhalt schreibe ich später noch, sobald ich es durchgelesen habe. Ich kann nur sagen:
Es ist toll! Und ich bin sehr auf das Ende gespannt!

Link zu den Berrá Chroniken

Nun aber mehr zu dem Inhalt in meinen Worten:

Der Kampf um die Maske konnte der Dunkelgott für sich entscheiden. Alte Prophezeiungen sagen voraus, dass er sein Antlitz zurück erlangen wird und die Welt in Dunkelheit und Leid taucht. Dies versuchen die tapferen Kämpfer um Elrikh zu verhindern, in dem sie alte Schriften studieren, in denen von einer Waffe die Rede ist, die den Dunkelgott aufhalten und vielleicht sogar vernichten kann. Nach einer kurzen Verschnaufpause am Ostwall, bei dem sich lange verlorene Freunde und Familienmitglieder wieder sehen, brechen sie auf, um durch eines der Göttertore nach Teberoth zu gelangen, um dort das richtige Erz zu finden, mit dem sie die mächtige Waffe schmieden wollen.
In der Zwischenzeit erfahren wir, dass die Schattenelfe Tymae ganz knapp dem Tode entrinnen konnte und wieder aus einem tiefen Schlaf erwacht, den sie mit Hilfe des TotenVERgräbers zur Genesung nutzen konnte. Sogleich macht sie sich auf den Weg zu ihren Freunden, um sie beim Kampf gegen den Einen zu unterstützen.
Die Flüchtlinge aus dem Bockental schaffen es mit tatkräftiger Unterstützung der Federfeen, die gewaltigen Ostmauern zu erreichen, die als letzte Zufluchtsstätte vor der heran nahenden Druul-Armee Bestand hat. Doch lange bleiben die Menschen nicht hinter der Mauer. Tausende Frauen, Kinder und nicht kampferprobte Männer brechen auf, um über die Berge zu fliehen. Es ist ungewiss, ob die Menschen, Bockentaler, Valantarier und all die anderen Flüchtlinge jemals wieder ihre Heimat sehen werden.
In den Bergen werden sie mit zahlreichen Gefahren konfrontiert, wie zum Beispiel einem Angriff einer Gruppe Funkenwölfe, die so ausgehungert sind, dass sie sich auch an eine große Gruppe Menschen heran wagen. Nach vielen Irrwegen finden die Überlebenden endlich einen Weg, der sie aus den Bergen hinaus in Sicherheit führt.
Dem Nomadenkrieger Cran Molok ist mittlerweile klar geworden, dass er den falschen Idealen gefolgt ist, und versucht, das in vielen Jahren verursachte Leid wieder gut zu machen. So unterstützt er mit seinen Kriegern die Stadt Valantar bei der Belagerung durch die Druule und stürzt sich kaltblütig in jede Schlacht, die sich ihm bietet.
Ralepp und Vahin, die beiden jüngeren Brüder von Alkeer erfahren, was mit ihrem Bruder passiert ist. Ihnen wird es in ferner Zukunft obliegen, ob sie die Welt vor dem Untergang retten können.

Aber ich will nicht allzu viel erzählen. :)
Das Buch ist ein großartiger Abschluß der Reihe! Epische Schlachten, fesselnde Abenteuer und die Bedeutung wahrer Freundschaft. All das findet Platz auf den fast 530 Seiten!

Ich empfehle euch: Lest die Berrá Chroniken selbst! Erst dann könnt ihr meine Begeisterung verstehen!
Ich hoffe auch, dass dies nicht das letzte war, was uns René aus Berrá zu erzählen hat! Die ganze Welt dort bietet noch viel Platz, um von Federfeen, Druulen, Trollen und Sahlets zu berichten!

Zum Abschluss noch ein kleines Schattenspiel:

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