Lucy Moregan - Einfach zauberhaft - Die verfluchten Geister
Die Autorin:
Geboren und aufgewachsen im äußersten Südosten Deutschlands, entdeckte die Autorin schon sehr früh ihre Liebe zu den wilden und mystischen Landschaften Schottlands - einem Land, das sie bereits unzählige Male bereiste und das sie nach wie vor fasziniert. Nach der Promotion im Fach Vor- und Frühgeschichte ist sie nun, neben ihrer Autorentätigkeit, selbstständig als Eventmanagerin tätig und organisiert dabei u.a. geführte "Geisterjagden" in Spukschlössern, die ihr immer Nachschub an neuen Geistergeschichten für ihre Bücher liefern. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei kleinen Söhnen sowie drei Katern in einem Dörfchen in Süddeutschland.
Das Buch:
Als Scheidungskind Lily mit ihrer Mutter aus der Metropole London in das kleine Dörfchen Witford in Schottland zieht, ahnt sie noch nicht, was hinter der idyllischen Fassade des Ortes lauert. Geplagt von düsteren Träumen und gejagt von schaurigen Erscheinungen, steht sie kurz vor der Verzweiflung. Doch da wären ja noch ihre neuen Freunde Sarah und Jo und der geheimnisvolle Ethan, der sie in seinen Bann zieht. Ob Lily die Geheimnisse lüften und die Geister der Vergangenheit besiegen kann?
Meine Worte:
Ich habe das Buch über eine Leserunde bei Facebook entdeckt.
Das Thema Schottland und Geister hat mich dann so neugierig gemacht, dass ich in die Leserunde eingestiegen bin, obwohl ich noch ein anderes Buch zuende lesen wollte.
Aber es war kein Problem, also konnte ich in Ruhe das eine Buch zuende lesen, und dann das nächste anfangen. :) Und es ist so wundervoll geschrieben! <3 Nun aber "kurz" zum Inhalt. Ich hoffe, ich spoiler nicht zu sehr! :)
Das Buch spielt in drei verschiedenen Zeiten: 2014, 1890 und ab 1653.
Es fängt in der Gegenwart an, und wird dann abwechselnd in den verschiedenen Zeitaltern weiter erzählt.
Gegenwart:
Lilys Mutter trennt sich von ihrem Mann und findet eine Arbeit als Managerin in einem Schlosshotel in Schottland. Also zieht sie mit Lily in ein Haus in die Nähe des Hotels.
Lily ist darüber zuerst überhaupt nicht begeistert, da sie ihre Freunde und alles, was sie liebt, in London zurück lassen muss.
Am ersten Schultag nach den Ferien lernt sie auf ihrem Schulweg Sarah kennen und muss so wenigstens nicht ganz alleine in die Schule gehen, und hat auch schnell durch Sarah ein paar neue Freunde gefunden.
Der Schulweg führt sie an einem alten Friedhof vorbei, auf dem eine Kirchenruine steht. In ihren Träumen sieht sie auf diesem Friedhof ein Mädchen etwa in ihrem Alter, das Schmerzen zu haben scheint. In diesen Träumen ist die Kirche noch keine Ruine. Lily kann sich diese Träume nicht erklären, in denen ihr immer wieder das gleiche Mädchen begegnet.
In der Schule lernt Lily Ethan kennen, einen Mitschüler, der sich ihr gegenüber mal nett und freundlich und dann wieder abweisend und arrogant verhält. Bei ihrer ersten Begegnung entsteht eine Art Blitz zwischen ihnen.
Die merkwürdigen Vorfälle häufen sich. Lily sieht Lichter, die sie aus der Kirchenruine verfolgen, eine DVD wird unterbrochen, eine schemenhafte Gestalt erscheint und jemand ruft ihren Namen.
Die meisten dieser unheimlichen Geschehnisse kann nur Lily sehen oder hören.
Eines Nachts folgt sie Ethan auf den Friedhof und wird beinahe schwer verletzt. Sie erfährt dadurch, dass sie Ethan nicht so gleichgültig ist, wie es immer den Anschein hat. Außerdem scheint sie eine Aufgabe zu haben, die mit den seltsamen Geistererscheinungen zu tun haben.
Außerdem öffnet ihre Mutter einen verschlossenen Raum im Hotel, um diesen renovieren zu lassen. Bei den Renovierungsarbeiten geschehen dann aber einige Zwischenfälle, die sogar Hotelgäste dazu veranlassen, fluchtartig das Hotel zu verlassen. Sie selbst wird sogar von einem Geist angegriffen und kann sich noch in letzter Minute retten.
Wird Lily das Rätsel um die Geistererscheinungen lösen? Wird sie Ethan für sich gewinnen können?
17. Jahrhundert:
Alison lebt mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern in einem schottischen Dorf. Ihre Mutter ist eine kräuterkundige Heilerin, die den Menschen rund um ihr Dorf bei Verletzungen und Erkrankungen mit Salben und Tee hilft. Eines Tages schickt sie ihre Tochter Alison in den nächsten Ort, um einer Frau eine Salbe zu bringen und beim Verbandswechsel zu helfen.
Auf dem Rückweg muss sie durch einen Tannenwald. Dort begegnet sie Lord Forbes, dem Bewohner des nahen Schlosses. Er ist ein brutaler Mann, der jungen Mädchen nachstellt. So fällt Alison ihm an diesem Nachmittag zum Opfer. Er schlägt sie nieder und missbraucht sie, während sie ohnmächtig und wehrlos ist. Anschließend lässt er sie einfach liegen, wo sie später von Bewohnern ihres Dorfes geunden wird, die sie nach Hause bringen.
Einige Wochen später stellt Alison fest, dass sie ein Kind von Lord Forbes erwartet. Trotz des schrecklichen Umstandes der Zeugung freut sie sich auf das Kind und will ihm eine gute Mutter sein.
Ein Reisender, der sie nach dem Weg zum Schloss fragt, erfährt von Alison die Geschichte, da ihre Reaktion bei der Nennung des Namens Forbe ihn zu weiterem Nachfragen veranlasst. Er zeigt sich besorgt, so dass sie sich ihm anvertraut. Als er ihr etwas Geld für die Versorgung des Kindes da lassen will, will sie es zuerst nicht annehmen, lässt sich aber überreden und versteckt das Geld für den Notfall. Der Reisende ist ein Lord, der Lord Forbes als Verbündeten gewinnen will. Doch als er ihm von Alisons Schwangerschaft erzählt, um ihn dazu zu veranlassen, sich um sein uneheliches Kind zu kümmern, reagiert Lord Forbes anders als erhofft. Er will von einem Kind nichts wissen und verweigert die Unterstützung. Er sendet später sogar einige seiner Spießgesellen aus, um Alison so schwer zu verprügeln, dass sie ihr Kind verliert. Sie selbst überlebt diesen Angriff gerade so. In ihrer Verzweiflung und ihrem Schmerz spricht sie einen fürchterlichen Fluch aus über das Dorf und die Bewohner aus, die ihr nicht gegen den Lord geholfen haben.
19. Jahrhundert:
Gerüchte über unheimliche Vorkomnisse und Spukgeschichten veranlassen 1890 einen jungen Mann namens Henry St. James dazu, nach Aberdeenshire zu reisen, um den Geschichten auf den Grund zu gehen.
Er kann einiges in Erfahrung bringen, was er seinem Freund in London in einem Brief schildert. Doch die Dorfbewohner wollen nicht, dass Außenstehende davon erfahren und wollen ihn mit Hilfe eines Schlafmittels in die Kutsche zurück nach London setzen. Henry belauscht die Pläne und versucht zu fliehen, verletzt sich dabei aber schwer, so dass er letztendlich mehr tot als lebendig in London eintrifft.
Die Tochter des Wirtes hatte ihm geholfen und ihm das Versprechen abgenommen, nichts darüber zu verraten, was in dem Dorf geschehen ist, so dass er seinem Freund in London eine neue Version seiner Geschichte erzählt.
Fazit:
Ich mochte das Buch sehr, obwohl es als Jugendbuch eingeordnet ist.
Manche Szene war so spannend beschrieben, dass ich richtig mitgefiebert habe.
Der Schreibstil der Autorin ist ganz wunderbar. Man kann das Buch flüssig lesen und sich richtig in die Geschichte hinein versetzen, da sie sehr bildhaft und gut geschrieben ist.
Es hat mich manches Mal an die ein wenig unheimlichen Bücher der Brontë-Schwestern erinnert.
Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig neugierig machen! Absolute Lese-Empfehlung von mir! :)
Geboren und aufgewachsen im äußersten Südosten Deutschlands, entdeckte die Autorin schon sehr früh ihre Liebe zu den wilden und mystischen Landschaften Schottlands - einem Land, das sie bereits unzählige Male bereiste und das sie nach wie vor fasziniert. Nach der Promotion im Fach Vor- und Frühgeschichte ist sie nun, neben ihrer Autorentätigkeit, selbstständig als Eventmanagerin tätig und organisiert dabei u.a. geführte "Geisterjagden" in Spukschlössern, die ihr immer Nachschub an neuen Geistergeschichten für ihre Bücher liefern. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei kleinen Söhnen sowie drei Katern in einem Dörfchen in Süddeutschland.
Das Buch:
Als Scheidungskind Lily mit ihrer Mutter aus der Metropole London in das kleine Dörfchen Witford in Schottland zieht, ahnt sie noch nicht, was hinter der idyllischen Fassade des Ortes lauert. Geplagt von düsteren Träumen und gejagt von schaurigen Erscheinungen, steht sie kurz vor der Verzweiflung. Doch da wären ja noch ihre neuen Freunde Sarah und Jo und der geheimnisvolle Ethan, der sie in seinen Bann zieht. Ob Lily die Geheimnisse lüften und die Geister der Vergangenheit besiegen kann?
Meine Worte:
Ich habe das Buch über eine Leserunde bei Facebook entdeckt.
Das Thema Schottland und Geister hat mich dann so neugierig gemacht, dass ich in die Leserunde eingestiegen bin, obwohl ich noch ein anderes Buch zuende lesen wollte.
Aber es war kein Problem, also konnte ich in Ruhe das eine Buch zuende lesen, und dann das nächste anfangen. :) Und es ist so wundervoll geschrieben! <3 Nun aber "kurz" zum Inhalt. Ich hoffe, ich spoiler nicht zu sehr! :)
Das Buch spielt in drei verschiedenen Zeiten: 2014, 1890 und ab 1653.
Es fängt in der Gegenwart an, und wird dann abwechselnd in den verschiedenen Zeitaltern weiter erzählt.
Gegenwart:
Lilys Mutter trennt sich von ihrem Mann und findet eine Arbeit als Managerin in einem Schlosshotel in Schottland. Also zieht sie mit Lily in ein Haus in die Nähe des Hotels.
Lily ist darüber zuerst überhaupt nicht begeistert, da sie ihre Freunde und alles, was sie liebt, in London zurück lassen muss.
Am ersten Schultag nach den Ferien lernt sie auf ihrem Schulweg Sarah kennen und muss so wenigstens nicht ganz alleine in die Schule gehen, und hat auch schnell durch Sarah ein paar neue Freunde gefunden.
Der Schulweg führt sie an einem alten Friedhof vorbei, auf dem eine Kirchenruine steht. In ihren Träumen sieht sie auf diesem Friedhof ein Mädchen etwa in ihrem Alter, das Schmerzen zu haben scheint. In diesen Träumen ist die Kirche noch keine Ruine. Lily kann sich diese Träume nicht erklären, in denen ihr immer wieder das gleiche Mädchen begegnet.
In der Schule lernt Lily Ethan kennen, einen Mitschüler, der sich ihr gegenüber mal nett und freundlich und dann wieder abweisend und arrogant verhält. Bei ihrer ersten Begegnung entsteht eine Art Blitz zwischen ihnen.
Die merkwürdigen Vorfälle häufen sich. Lily sieht Lichter, die sie aus der Kirchenruine verfolgen, eine DVD wird unterbrochen, eine schemenhafte Gestalt erscheint und jemand ruft ihren Namen.
Die meisten dieser unheimlichen Geschehnisse kann nur Lily sehen oder hören.
Eines Nachts folgt sie Ethan auf den Friedhof und wird beinahe schwer verletzt. Sie erfährt dadurch, dass sie Ethan nicht so gleichgültig ist, wie es immer den Anschein hat. Außerdem scheint sie eine Aufgabe zu haben, die mit den seltsamen Geistererscheinungen zu tun haben.
Außerdem öffnet ihre Mutter einen verschlossenen Raum im Hotel, um diesen renovieren zu lassen. Bei den Renovierungsarbeiten geschehen dann aber einige Zwischenfälle, die sogar Hotelgäste dazu veranlassen, fluchtartig das Hotel zu verlassen. Sie selbst wird sogar von einem Geist angegriffen und kann sich noch in letzter Minute retten.
Wird Lily das Rätsel um die Geistererscheinungen lösen? Wird sie Ethan für sich gewinnen können?
17. Jahrhundert:
Alison lebt mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern in einem schottischen Dorf. Ihre Mutter ist eine kräuterkundige Heilerin, die den Menschen rund um ihr Dorf bei Verletzungen und Erkrankungen mit Salben und Tee hilft. Eines Tages schickt sie ihre Tochter Alison in den nächsten Ort, um einer Frau eine Salbe zu bringen und beim Verbandswechsel zu helfen.
Auf dem Rückweg muss sie durch einen Tannenwald. Dort begegnet sie Lord Forbes, dem Bewohner des nahen Schlosses. Er ist ein brutaler Mann, der jungen Mädchen nachstellt. So fällt Alison ihm an diesem Nachmittag zum Opfer. Er schlägt sie nieder und missbraucht sie, während sie ohnmächtig und wehrlos ist. Anschließend lässt er sie einfach liegen, wo sie später von Bewohnern ihres Dorfes geunden wird, die sie nach Hause bringen.
Einige Wochen später stellt Alison fest, dass sie ein Kind von Lord Forbes erwartet. Trotz des schrecklichen Umstandes der Zeugung freut sie sich auf das Kind und will ihm eine gute Mutter sein.
Ein Reisender, der sie nach dem Weg zum Schloss fragt, erfährt von Alison die Geschichte, da ihre Reaktion bei der Nennung des Namens Forbe ihn zu weiterem Nachfragen veranlasst. Er zeigt sich besorgt, so dass sie sich ihm anvertraut. Als er ihr etwas Geld für die Versorgung des Kindes da lassen will, will sie es zuerst nicht annehmen, lässt sich aber überreden und versteckt das Geld für den Notfall. Der Reisende ist ein Lord, der Lord Forbes als Verbündeten gewinnen will. Doch als er ihm von Alisons Schwangerschaft erzählt, um ihn dazu zu veranlassen, sich um sein uneheliches Kind zu kümmern, reagiert Lord Forbes anders als erhofft. Er will von einem Kind nichts wissen und verweigert die Unterstützung. Er sendet später sogar einige seiner Spießgesellen aus, um Alison so schwer zu verprügeln, dass sie ihr Kind verliert. Sie selbst überlebt diesen Angriff gerade so. In ihrer Verzweiflung und ihrem Schmerz spricht sie einen fürchterlichen Fluch aus über das Dorf und die Bewohner aus, die ihr nicht gegen den Lord geholfen haben.
19. Jahrhundert:
Gerüchte über unheimliche Vorkomnisse und Spukgeschichten veranlassen 1890 einen jungen Mann namens Henry St. James dazu, nach Aberdeenshire zu reisen, um den Geschichten auf den Grund zu gehen.
Er kann einiges in Erfahrung bringen, was er seinem Freund in London in einem Brief schildert. Doch die Dorfbewohner wollen nicht, dass Außenstehende davon erfahren und wollen ihn mit Hilfe eines Schlafmittels in die Kutsche zurück nach London setzen. Henry belauscht die Pläne und versucht zu fliehen, verletzt sich dabei aber schwer, so dass er letztendlich mehr tot als lebendig in London eintrifft.
Die Tochter des Wirtes hatte ihm geholfen und ihm das Versprechen abgenommen, nichts darüber zu verraten, was in dem Dorf geschehen ist, so dass er seinem Freund in London eine neue Version seiner Geschichte erzählt.
Fazit:
Ich mochte das Buch sehr, obwohl es als Jugendbuch eingeordnet ist.
Manche Szene war so spannend beschrieben, dass ich richtig mitgefiebert habe.
Der Schreibstil der Autorin ist ganz wunderbar. Man kann das Buch flüssig lesen und sich richtig in die Geschichte hinein versetzen, da sie sehr bildhaft und gut geschrieben ist.
Es hat mich manches Mal an die ein wenig unheimlichen Bücher der Brontë-Schwestern erinnert.
Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig neugierig machen! Absolute Lese-Empfehlung von mir! :)

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