Lara Kessing - Mondgeflüster in Fella
Der Autor:
Lara Kessing liebte es schon immer, sich Geschichten und Charaktere auszudenken. Allerdings hatte sie es bisher alleine in ihrem Schreibkämmerlein gemacht. Bis der Tag kam, an dem sie sich der Revolution ihrer Gliedmaßen ergeben musste. Ihre Finger haben es nicht mehr eingesehen, sich abzurackern und immer neue Texte zu schreiben, ohne dass es veröffentlicht wird. Ihre Beine wollten nicht, dass die vielen Spaziergänge, bei denen die Erzählungen und Charaktere wuchsen, umsonst waren. Unterstützung kam von den Augen, die stundenlang auf Bildschirme und Papier starren mussten, und den Lippen, auf denen ständig herumgekaut wurde, während die Autorin beim Schreiben mit ihren Charakteren mitgefiebert hatte. Als dann noch Bruno, der innere Schweinehund, nicht ständig umsonst getreten werden wollte, um weiter an Texten zu arbeiten, war Lara endgültig überstimmt und wagte den Schritt der Veröffentlichung. Sobald die Entscheidung getroffen war, erkannte sie, dass sie alle recht hatten. Der richtige Zeitpunkt war gekommen. Voller Vorfreude und Spannung sieht sie ihrer Reise durch die Literaturwelt entgegen.Mehr unter www.larakessing.wordpress.comBereit, die Grenzen zwischen Literatur und Realität zu verwischen? Rätselspaß mit einer XXL-Leseprobe als Belohnung auf www.senktest.wordpress.com
Link zur Autorenseite
Das Buch:
Ein schweres Unwetter zerstört große Teile von Fella. Eine Gang mit dem Namen Senk nutzt das entstandene Chaos, um die Macht an sich zu reißen. Da Andra ein Jahr vor dem Unwetter bei den Senk ausgestiegen ist, hat sie es nun besonders schwer. Einige Senk können ihr den Ausstieg nicht verzeihen, allen voran ihr ehemals bester Freund. Aus Freunden werden erbitterte Feinde. Menschen, um die sie früher einen großen Bogen gemacht hätte, werden zu Verbündeten. Andra muss nicht nur herausfinden, wer sie eigentlich ist, sondern auch ihren Platz in dem neuen Fella finden. Sich wieder den Senk anzuschließen wäre der leichtere Weg. Gerät Andra ins Schwanken, als sie unerwartet Gefühle für einen der Senk entwickelt? Sie ist bereit, an ihre Grenzen zu gehen und sich ihren ehemaligen Freunden in den Weg zu stellen, doch ist ihr neues Ich stark genug, sich der Macht der Senk zu widersetzen?
Band 2 ist ein alternativer Einstieg in die Fella-Reihe und ist somit ohne Vorkenntnisse aus Band 1 lesbar. In diesem Band werden dem ersten Band keine Informationen vorweggenommen. Wer Band 1 bereits gelesen hat, kann sich in diesem Teil auf ein Wiedersehen mit Tonso und Kester freuen. Erfahrt mehr über den Enkel, den Morana an die Senk verloren hat, und über den Dieb, der Sorija mit seinem Geheimeingang die Flucht ermöglichte. Außerdem gibt es Einblicke in das Leben der Antisenk.
Kostenlose Leseprobe unter diesem Link.
Link zum Buch
Meine Worte:
Das Buch wurde mir von der Autorin als Rezi-Exemplar angeboten.
Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, war ich neugierig und sagte zu.
Man kann das Buch auch ohne Vorkenntnis des ersten Bandes lesen und ist sofort in der Geschichte drin.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig lesbar, spannend und unterhaltsam.
Das Geschehen ist abwechslungsreich und nicht vorhersehbar, die Abläufe sind mitreißend.
Die Protagonisten handeln logisch nachvollziehbar, nachdem sie nach einem katastrophalen Unwetter aus ihrem Alltag gerissen werden und sich mit einer neuen Gesellschaftsordnung konfrontiert sehen. Die Senk reißen die Macht an sich und bauen in kürzester Zeit eine Schreckensherrschaft auf. Durch die Vorgänge vor dem Unwetter, die zwischendurch erläutert werden, ist dies ein durchaus realistisches Szenario.
Im Laufe der Geschichte bildet sich ein Widerstand gegen die Herrschaft der Senk und ihrer Gefolgsleute heraus, der immer größere Bedeutung erlangt.
Einige Protagonisten aus dem ersten Band werden erwähnt, bzw. tauchen kurz auf, was man im Verlauf der Geschichte versteht. So wird ein Zusammenhang zu den Geschehnissen des ersten Buches gebildet. Das offene Ende lässt eine spannende Fortsetzung und weitere Verkettung der Geschehnisse erahnen.
Ich wurde durch das Buch gut unterhalten und bin gespannt, wie es im 3. Band weiter geht. Eventuell lese ich dann vorher noch den 1. Band, um den gesamten Zusammenhang zu verstehen.
Nun habe ich noch einige Zitate aus dem Buch, die ich zwischendurch sehr amüsant fand und die die Erzählung etwas auflockerten:
"Andras Fersen beschwerten sich noch immer lauthals pochend über die Aktion und ihr Herz stimmte mit ein. [...]
Andras Herz machte einen Sprung, aber die Ungewissheit hatte in der Zwischenzeit eine Maniküre und pickte munter weiter. [...]
Die Fläche war leer und die Schienen lagen einsam vor ihr. Ein schöneres Bild hätte Andra sich in dem Moment nicht wünschen können. Seufzend lehnte sie sich gegen den Busch und verpasste der Ungewissheit einen kräftigen Stoß." (Kapitel 13, nach dem Sprung aus dem fahrenden Zug)
"Mit angehaltenem Atem starrte sie das dunkle, lackierte Holz an, doch die Tür bewegte sich nicht. Andra atmete erleichtert aus. Panik tippte der Erleichterung auf die Schulter und grinste sie hämisch an, als diese sich nach ihr umdrehte." (Kapitel 16, in der Apotheke)
"Als er bemerkte, dass sie ihn ansah, schnaubte er verächtlich und wandte den Blick ab. Ihr Herz sackte eine Etage tiefer. Sie merkte, wie es in ihr mit dem Magen diskutierte. Jemand anderes sollte mal seinen Platz einnehmen. Es wäre viel zu anstrengend, Andras Herz zu sein." (Kapitel 19, bei den Senk)
Das erinnerte mich irgendwie an die Bücher von Terry Pratchett, der auch so schöne Beschreibungen verwendete. :)
Lara Kessing liebte es schon immer, sich Geschichten und Charaktere auszudenken. Allerdings hatte sie es bisher alleine in ihrem Schreibkämmerlein gemacht. Bis der Tag kam, an dem sie sich der Revolution ihrer Gliedmaßen ergeben musste. Ihre Finger haben es nicht mehr eingesehen, sich abzurackern und immer neue Texte zu schreiben, ohne dass es veröffentlicht wird. Ihre Beine wollten nicht, dass die vielen Spaziergänge, bei denen die Erzählungen und Charaktere wuchsen, umsonst waren. Unterstützung kam von den Augen, die stundenlang auf Bildschirme und Papier starren mussten, und den Lippen, auf denen ständig herumgekaut wurde, während die Autorin beim Schreiben mit ihren Charakteren mitgefiebert hatte. Als dann noch Bruno, der innere Schweinehund, nicht ständig umsonst getreten werden wollte, um weiter an Texten zu arbeiten, war Lara endgültig überstimmt und wagte den Schritt der Veröffentlichung. Sobald die Entscheidung getroffen war, erkannte sie, dass sie alle recht hatten. Der richtige Zeitpunkt war gekommen. Voller Vorfreude und Spannung sieht sie ihrer Reise durch die Literaturwelt entgegen.Mehr unter www.larakessing.wordpress.comBereit, die Grenzen zwischen Literatur und Realität zu verwischen? Rätselspaß mit einer XXL-Leseprobe als Belohnung auf www.senktest.wordpress.com
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Ein schweres Unwetter zerstört große Teile von Fella. Eine Gang mit dem Namen Senk nutzt das entstandene Chaos, um die Macht an sich zu reißen. Da Andra ein Jahr vor dem Unwetter bei den Senk ausgestiegen ist, hat sie es nun besonders schwer. Einige Senk können ihr den Ausstieg nicht verzeihen, allen voran ihr ehemals bester Freund. Aus Freunden werden erbitterte Feinde. Menschen, um die sie früher einen großen Bogen gemacht hätte, werden zu Verbündeten. Andra muss nicht nur herausfinden, wer sie eigentlich ist, sondern auch ihren Platz in dem neuen Fella finden. Sich wieder den Senk anzuschließen wäre der leichtere Weg. Gerät Andra ins Schwanken, als sie unerwartet Gefühle für einen der Senk entwickelt? Sie ist bereit, an ihre Grenzen zu gehen und sich ihren ehemaligen Freunden in den Weg zu stellen, doch ist ihr neues Ich stark genug, sich der Macht der Senk zu widersetzen?
Band 2 ist ein alternativer Einstieg in die Fella-Reihe und ist somit ohne Vorkenntnisse aus Band 1 lesbar. In diesem Band werden dem ersten Band keine Informationen vorweggenommen. Wer Band 1 bereits gelesen hat, kann sich in diesem Teil auf ein Wiedersehen mit Tonso und Kester freuen. Erfahrt mehr über den Enkel, den Morana an die Senk verloren hat, und über den Dieb, der Sorija mit seinem Geheimeingang die Flucht ermöglichte. Außerdem gibt es Einblicke in das Leben der Antisenk.
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Meine Worte:
Das Buch wurde mir von der Autorin als Rezi-Exemplar angeboten.
Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, war ich neugierig und sagte zu.
Man kann das Buch auch ohne Vorkenntnis des ersten Bandes lesen und ist sofort in der Geschichte drin.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig lesbar, spannend und unterhaltsam.
Das Geschehen ist abwechslungsreich und nicht vorhersehbar, die Abläufe sind mitreißend.
Die Protagonisten handeln logisch nachvollziehbar, nachdem sie nach einem katastrophalen Unwetter aus ihrem Alltag gerissen werden und sich mit einer neuen Gesellschaftsordnung konfrontiert sehen. Die Senk reißen die Macht an sich und bauen in kürzester Zeit eine Schreckensherrschaft auf. Durch die Vorgänge vor dem Unwetter, die zwischendurch erläutert werden, ist dies ein durchaus realistisches Szenario.
Im Laufe der Geschichte bildet sich ein Widerstand gegen die Herrschaft der Senk und ihrer Gefolgsleute heraus, der immer größere Bedeutung erlangt.
Einige Protagonisten aus dem ersten Band werden erwähnt, bzw. tauchen kurz auf, was man im Verlauf der Geschichte versteht. So wird ein Zusammenhang zu den Geschehnissen des ersten Buches gebildet. Das offene Ende lässt eine spannende Fortsetzung und weitere Verkettung der Geschehnisse erahnen.
Ich wurde durch das Buch gut unterhalten und bin gespannt, wie es im 3. Band weiter geht. Eventuell lese ich dann vorher noch den 1. Band, um den gesamten Zusammenhang zu verstehen.
Nun habe ich noch einige Zitate aus dem Buch, die ich zwischendurch sehr amüsant fand und die die Erzählung etwas auflockerten:
"Andras Fersen beschwerten sich noch immer lauthals pochend über die Aktion und ihr Herz stimmte mit ein. [...]
Andras Herz machte einen Sprung, aber die Ungewissheit hatte in der Zwischenzeit eine Maniküre und pickte munter weiter. [...]
Die Fläche war leer und die Schienen lagen einsam vor ihr. Ein schöneres Bild hätte Andra sich in dem Moment nicht wünschen können. Seufzend lehnte sie sich gegen den Busch und verpasste der Ungewissheit einen kräftigen Stoß." (Kapitel 13, nach dem Sprung aus dem fahrenden Zug)
"Mit angehaltenem Atem starrte sie das dunkle, lackierte Holz an, doch die Tür bewegte sich nicht. Andra atmete erleichtert aus. Panik tippte der Erleichterung auf die Schulter und grinste sie hämisch an, als diese sich nach ihr umdrehte." (Kapitel 16, in der Apotheke)
"Als er bemerkte, dass sie ihn ansah, schnaubte er verächtlich und wandte den Blick ab. Ihr Herz sackte eine Etage tiefer. Sie merkte, wie es in ihr mit dem Magen diskutierte. Jemand anderes sollte mal seinen Platz einnehmen. Es wäre viel zu anstrengend, Andras Herz zu sein." (Kapitel 19, bei den Senk)
Das erinnerte mich irgendwie an die Bücher von Terry Pratchett, der auch so schöne Beschreibungen verwendete. :)

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