Poul Anderson - The Last Viking 1 - Das Blut der Wikinger
Der Autor:
Poul Anderson (1926- 2001) war ein US-amerikanischer Autor, der vor allem durch seine Science Fiction Romane große Bedeutung erlangte und vielfach ausgezeichnet wurde. Er gehört wie z.B. Isaac Asimov, Robert A. Heinlein und Ray Radburry zu den „Großmeistern“ der Science-Fiction. Unter den über 100 Romanen, die Anderson schrieb befinden sich auch viele, die sich mit dem Europäischen Mittelalter – vor allem der Wikingischen Sagenwelt befassen.
Das Buch:
ALS BESIEGTER MUSSTE ER FLIEHEN,
ALS KÖNIG WILL ER WIEDERKEHREN
Das Jahr 1030. Der junge Wikinger Harald kämpft in seiner ersten Schlacht an der Seite seines Halbbruders, König Olaf. Als der König getötet wird und die Schlacht verloren ist, muss Harald fliehen. Sein Weg führt ihn an die Höfe der mächtigsten Fürsten seiner Zeit, bis nach Byzanz, wo er sich einem Söldnerheer anschließt. Seine militärischen Fähigkeiten verhelfen ihm schon bald zu Einfluss und Wohlstand.
Doch nie hat Harald seine wahre Bestimmung aus den Augen verloren: Nach Jahren im Exil begibt er sich auf den Weg, um den Thron seiner Ahnen zurückzuerobern und das Reich der Wikinger zu vereinen. Denn Harald ist der einzige wahre Thronfolger …
„Das Blut der Wikinger“ ist der erste Band der faszinierenden Trilogie „Last Viking“ von Poul Anderson, die fesselnde und wahre Geschichte des Wikingerfürsten Harald Sigurdharson.
Link zum Buch
Meine Worte:
Ich kann das Buch
allen Lesern empfehlen, die gerne etwas über die Wikingerzeit lesen und
kein Problem haben, wenn Autoren sich künstlerische Freiheiten heraus
nehmen.
Poul Anderson (1926- 2001) war ein US-amerikanischer Autor, der vor allem durch seine Science Fiction Romane große Bedeutung erlangte und vielfach ausgezeichnet wurde. Er gehört wie z.B. Isaac Asimov, Robert A. Heinlein und Ray Radburry zu den „Großmeistern“ der Science-Fiction. Unter den über 100 Romanen, die Anderson schrieb befinden sich auch viele, die sich mit dem Europäischen Mittelalter – vor allem der Wikingischen Sagenwelt befassen.
Das Buch:
ALS BESIEGTER MUSSTE ER FLIEHEN,
ALS KÖNIG WILL ER WIEDERKEHREN
Das Jahr 1030. Der junge Wikinger Harald kämpft in seiner ersten Schlacht an der Seite seines Halbbruders, König Olaf. Als der König getötet wird und die Schlacht verloren ist, muss Harald fliehen. Sein Weg führt ihn an die Höfe der mächtigsten Fürsten seiner Zeit, bis nach Byzanz, wo er sich einem Söldnerheer anschließt. Seine militärischen Fähigkeiten verhelfen ihm schon bald zu Einfluss und Wohlstand.
Doch nie hat Harald seine wahre Bestimmung aus den Augen verloren: Nach Jahren im Exil begibt er sich auf den Weg, um den Thron seiner Ahnen zurückzuerobern und das Reich der Wikinger zu vereinen. Denn Harald ist der einzige wahre Thronfolger …
„Das Blut der Wikinger“ ist der erste Band der faszinierenden Trilogie „Last Viking“ von Poul Anderson, die fesselnde und wahre Geschichte des Wikingerfürsten Harald Sigurdharson.
Link zum Buch
Meine Worte:
Das Buch ist der Auftakt einer Trilogie und wurde bereits in den
1980er Jahren veröffentlicht. Die vorliegende Ausgabe ist im Mantikore
Verlag erschienen. Der Autor selbst ist bereits 2001 gestorben. Als Sohn
skandinavischer Eltern lebte er zeitweise in Dänemark und den USA.
In
seinem Vorwort geht er auf die historischen Quellen ein, die er zur
Recherche zu Rate gezogen hat und erklärt die Aussprache einiger
altnordischer Begriffe.
Auch erläutert er, warum er für
Ortsnamen und einige Begriffe die jeweiligen modernen Varianten gewählt
hat. Dies gefiel mir allerdings nicht sehr, da es im 11. Jahrhundert
Länder wie Polen noch nicht in der heutigen Form gab. Mir hätten die
damaligen Namen besser gefallen. Aber das ist wohl Geschmackssache.
Mancher Leser tut sich mit fremd klingenden Begriffen ja eher schwer und
wird dadurch im Lesefluss gestört.
Ich
brauchte anfangs auch etwas Gewöhnung an die Erzählweise. Die Sätze sind
kurz, jedoch ist die Sprache bildhaft und ich konnte mir die
beschriebenen Szenen sehr gut vorstellen. Anfangs musste ich mich erst an den Schreibstil gewöhnen, aber wurde zum Ende so gefesselt, dass ich es ganz durchlesen musste.
Die Handlung ist
fesselnd und abwechslungsreich. Es gibt kürzere und längere Abschnitte,
was darauf schließen lässt, dass die Überlieferungen an diesem Punkt
nicht besonders ausführlich sind und manche Zeiträume vielleicht
übersprungen wurden.
Der Autor hält sich - nach meinem
Wissensstand - ziemlich genau an das historische Vorbild, nimmt sich
aber wohl auch einige Freiheiten heraus, um die nötige Spannung zu
erzeugen. Es ist ja auch kein wissenschaftlicher Aufsatz, sondern ein
teilweise fiktiver Roman über einen norwegischen König, der tatsächlich
gelebt hat.
Die Beschreibungen von Schlachten und die
politischen Intrigen nehmen nicht zu viel Platz ein und sind passend in
die Geschichte eingefügt.

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