Anne Youngson - Das Versprechen, dich zu finden
Der Autor:
Die Engländerin Anne Youngson ist verheiratet und hat mehrere Kinder und Enkelkinder. Sie war lange Jahre bei einem Motorenhersteller tätig. Nachdem sie in Frührente ging, begann sie, als Beraterin für Schulen zu arbeiten und war außerdem in mehreren Wohltätigkeitsorganisationen aktiv, studierte Kreatives Schreiben und verfasste einige Sachbücher. Momentan macht Anne Youngson ihren Doktor an der Oxford Brookes University. »Das Versprechen, dich zu finden« ist der Debütroman der 70-jährigen Autorin.
Special: Brief der Autorin an ihre Leser auf der Verlagsseite
Das Buch:
Tina und Anders hatten einmal andere Wünsche ans Leben. Jetzt sind sie Anfang sechzig und haben beide gerade jemanden verloren, der ihnen sehr nahestand und der eine Lücke hinterlässt, die zu füllen ihnen unmöglich scheint. Und auch ihre Hoffnungen und Träume haben sie mit den Jahren aus den Augen verloren – das Leben zog vorbei, und dieser eine Moment kam nie. Tina und Anders sind sich noch nie begegnet, doch durch Zufall beginnen sie einen Briefwechsel. Sie teilen Glück und Sorgen, tauschen sich über Familie und Arbeit, Kunst und Natur aus. Durch ihre Freundschaft entwickeln sie bald einen Hunger nach Veränderung, der es ihnen unmöglich macht, wieder in ihre alte Rolle zurückzukehren.
»Einfühlsam, sehr ergreifend und faszinierend.«
Daily Express
»Positiv-nachdenklich stimmend auch durch die bildreiche Sprache ein Genuss. Dringende Empfehlung für die Generation Plus und Jüngere, die sich an ganz besondere Brieffreundschaften erinnern.«
ekz Bibliotheksservice
Link zum Buch
Meine Worte:
Auch dieses Buch habe ich bei Lovelybooks entdeckt. Dieses Cover hat mich sofort neugierig gemacht, ich habe gelesen, worum es geht und mich erfolgreich bei der Leserunde beworben.
Ich mag Bücher, in denen Briefe geschrieben werden. Sowas lese ich sehr gerne.
Außerdem faszinieren mich Moorleichen, um die es ja in dem Buch auch geht, schon seit meiner Kindheit. Ich habe bei uns im Landesmuseum jedes Mal lange vor den dort ausgestellten Moorleichen gestanden und sie mit einer gewissen morbiden Faszination betrachtet.
So fiel mir der Einstieg in das Buch nicht schwer, das durch seine Erzählweise besticht. Die beiden Protagonisten schreiben sich gegenseitig Briefe, in denen sie alles mögliche thematisieren.
Das Buch erzählt die Geschichte von zwei Menschen, die durch den Verlust von geliebten Angehörigen eine Lücke zu schließen versuchen. Es entwickelt sich eine besondere Brieffreundschaft, die zu einer tiefen Vertrautheit führt. Durch die Neugier gegenüber dem Leben des jeweils anderen, die die Protagonisten zunächst zurückhaltend, später bereitwillig stillen, erfährt man als Leser viel über die Brieffreunde.
Durch den gewählten Erzählstil erfährt man die Dinge direkt durch die Augen der Briefeschreiber. So erhält man eine besondere Nähe zu den Protagonisten und ihren geschilderten Erlebnissen, die alltägliche Begebenheiten, besondere Geschehnisse und durchaus weise Erkenntnisse beinhalten.
Das Buch ist facettenreich, spannend, fesselnd und berührend. Es regt zum Nachdenken an und öffnet die Augen für die kleinen Schönheiten, die einem im Leben begegnen können.
Mir hat das Buch sehr gefallen, auch und gerade durch die unaufgeregte Erzählweise und die Briefform. Sehr interessant fand ich auch die kurzen wissenschaftlichen Abschnitte über die Moorleiche, den Tollund-Mann, die ja der Grund für den Beginn des Briefwechsels waren.
Obwohl das Buch ein offenes Ende hat, fand ich es so genau richtig. "Jedem Ende wohnt ein Anfang inne."
Mein Fazit: Man ist nie zu alt, um noch etwas Neues auszuprobieren.
Unbedingt lesen!
Die Engländerin Anne Youngson ist verheiratet und hat mehrere Kinder und Enkelkinder. Sie war lange Jahre bei einem Motorenhersteller tätig. Nachdem sie in Frührente ging, begann sie, als Beraterin für Schulen zu arbeiten und war außerdem in mehreren Wohltätigkeitsorganisationen aktiv, studierte Kreatives Schreiben und verfasste einige Sachbücher. Momentan macht Anne Youngson ihren Doktor an der Oxford Brookes University. »Das Versprechen, dich zu finden« ist der Debütroman der 70-jährigen Autorin.
Special: Brief der Autorin an ihre Leser auf der Verlagsseite
Das Buch:
Tina und Anders hatten einmal andere Wünsche ans Leben. Jetzt sind sie Anfang sechzig und haben beide gerade jemanden verloren, der ihnen sehr nahestand und der eine Lücke hinterlässt, die zu füllen ihnen unmöglich scheint. Und auch ihre Hoffnungen und Träume haben sie mit den Jahren aus den Augen verloren – das Leben zog vorbei, und dieser eine Moment kam nie. Tina und Anders sind sich noch nie begegnet, doch durch Zufall beginnen sie einen Briefwechsel. Sie teilen Glück und Sorgen, tauschen sich über Familie und Arbeit, Kunst und Natur aus. Durch ihre Freundschaft entwickeln sie bald einen Hunger nach Veränderung, der es ihnen unmöglich macht, wieder in ihre alte Rolle zurückzukehren.
»Einfühlsam, sehr ergreifend und faszinierend.«
Daily Express
»Positiv-nachdenklich stimmend auch durch die bildreiche Sprache ein Genuss. Dringende Empfehlung für die Generation Plus und Jüngere, die sich an ganz besondere Brieffreundschaften erinnern.«
ekz Bibliotheksservice
Link zum Buch
Meine Worte:
Auch dieses Buch habe ich bei Lovelybooks entdeckt. Dieses Cover hat mich sofort neugierig gemacht, ich habe gelesen, worum es geht und mich erfolgreich bei der Leserunde beworben.
Ich mag Bücher, in denen Briefe geschrieben werden. Sowas lese ich sehr gerne.
Außerdem faszinieren mich Moorleichen, um die es ja in dem Buch auch geht, schon seit meiner Kindheit. Ich habe bei uns im Landesmuseum jedes Mal lange vor den dort ausgestellten Moorleichen gestanden und sie mit einer gewissen morbiden Faszination betrachtet.
So fiel mir der Einstieg in das Buch nicht schwer, das durch seine Erzählweise besticht. Die beiden Protagonisten schreiben sich gegenseitig Briefe, in denen sie alles mögliche thematisieren.
Das Buch erzählt die Geschichte von zwei Menschen, die durch den Verlust von geliebten Angehörigen eine Lücke zu schließen versuchen. Es entwickelt sich eine besondere Brieffreundschaft, die zu einer tiefen Vertrautheit führt. Durch die Neugier gegenüber dem Leben des jeweils anderen, die die Protagonisten zunächst zurückhaltend, später bereitwillig stillen, erfährt man als Leser viel über die Brieffreunde.
Durch den gewählten Erzählstil erfährt man die Dinge direkt durch die Augen der Briefeschreiber. So erhält man eine besondere Nähe zu den Protagonisten und ihren geschilderten Erlebnissen, die alltägliche Begebenheiten, besondere Geschehnisse und durchaus weise Erkenntnisse beinhalten.
Das Buch ist facettenreich, spannend, fesselnd und berührend. Es regt zum Nachdenken an und öffnet die Augen für die kleinen Schönheiten, die einem im Leben begegnen können.
Mir hat das Buch sehr gefallen, auch und gerade durch die unaufgeregte Erzählweise und die Briefform. Sehr interessant fand ich auch die kurzen wissenschaftlichen Abschnitte über die Moorleiche, den Tollund-Mann, die ja der Grund für den Beginn des Briefwechsels waren.
Obwohl das Buch ein offenes Ende hat, fand ich es so genau richtig. "Jedem Ende wohnt ein Anfang inne."
Mein Fazit: Man ist nie zu alt, um noch etwas Neues auszuprobieren.
Unbedingt lesen!

Kommentare
Kommentar veröffentlichen