Buchvorstellung: Aaron Aachen (Archivar), Chainarong F. Toperngpong - Aus dem Papierkorb der Weltgeschichte
Ich hatte mich kurzfristig entschlossen, zu der zweiten Lesung bei der BuchLust zu gehen, da ich ein Gespräch einer der Mitarbeiterinnen mit einem Herrn der Presse mitbekam, dass es sich sehr lohnen würde, diese Lesung zu besuchen. Also ging ich zur Kasse, um nachzufragen, ob es dafür noch Karten gibt. Ich hatte Glück und konnte mir das "Spektakel" ansehen. :)
Zunächst saß ein Vertreter des Verlags neben Herrn Toperngpong, der nach einer kurzen Einführung mit weißen Handschuhen vorsichtig einige ausgewählte Stücke aus dem umfangreichen Archiv des Herrn Aachen vorstellte.
Herr Aachen selbst war nicht zugegen, da er sehr zurück gezogen lebt und die Gesellschaft anderer Menschen, vor allem der Presse, meidet. Aber wir vernahmen seine Stimme, die der Herr vom Verlag auf einer Kassette mitgebracht hatte und uns vorspielte. Nach dem Genuss dieser einleitenden Worte durften wir endlich einiger Schriftstücke gewahr werden, die Herr Toperngpong teilweise vorlas, teilweise mit seinen eigenen Worten vorstellte.
Hinterher gab es noch die Möglichkeit, sich einige ausgewählte Schriftstücke aus der Nähe anzusehen, die zu ihrem Schutz in Glasrahmen präsentiert wurden.
Wirklich ein sehr großer Schatz, den wir dort erblicken durften.
Der Archivar:
Wunderschön aufbereitet lädt dieses Buch voller Kuriositäten zum Entdecken, Staunen und Hinterfragen ein.
Volker M., amazon.de
Bilder von der Lesung:

Zunächst saß ein Vertreter des Verlags neben Herrn Toperngpong, der nach einer kurzen Einführung mit weißen Handschuhen vorsichtig einige ausgewählte Stücke aus dem umfangreichen Archiv des Herrn Aachen vorstellte.
Herr Aachen selbst war nicht zugegen, da er sehr zurück gezogen lebt und die Gesellschaft anderer Menschen, vor allem der Presse, meidet. Aber wir vernahmen seine Stimme, die der Herr vom Verlag auf einer Kassette mitgebracht hatte und uns vorspielte. Nach dem Genuss dieser einleitenden Worte durften wir endlich einiger Schriftstücke gewahr werden, die Herr Toperngpong teilweise vorlas, teilweise mit seinen eigenen Worten vorstellte.
Hinterher gab es noch die Möglichkeit, sich einige ausgewählte Schriftstücke aus der Nähe anzusehen, die zu ihrem Schutz in Glasrahmen präsentiert wurden.
Wirklich ein sehr großer Schatz, den wir dort erblicken durften.
Der Archivar:
Aaron Aachen wuchs als Findelkind in der Obhut eines gräflichen Haushalts in Niederbayern auf. Schon als Kind zog er die Zurückgezogenheit in der häuslichen Archivaliensammlung den groben Spielen seiner Altersgenossen im Dorf vor. Damals prägte sich seine Besessenheit auf Briefe, Akten und Schriftstücke aller Art aus.
Das mit dem Tod seines Ziehvaters geerbte Vermögen nutzt er heute, um weltweit Archive und Privatsammlungen auf der Suche nach Hinweisen zu seiner eigenen Identität zu durchforsten. Die kuriosesten Schriftstücke, die ihm dabei unterkommen, hat er für das Buch Aus dem Papierkorb der Weltgeschichte zusammengefasst. Er lebt äußerst scheu und zurückgezogen in einem Jagdschloss an der Grenze zu Tschechien.
Der Künstler:
Chainarong Florian Toperngpong wuchs in einem Thai-Restaurant auf. Er studierte Grafikdesign in Würzburg und bekam im Anschluss ein FABRICA-Stipendium für Visuelle Kommunikation und kreatives Schreiben in Italien. Momentan lebt und arbeitet er als Gestalter und Dozent für Bild und Text in Regensburg. Dort veranstaltet er auch Thaikochkurse.
Das Buch:
Aus dem Papierkorb der Weltgeschichte
Unglaubliche Briefe, gesammelt von Aaron Aachen (Archivar)
Mit Illustrationen von Gestaltung von Florian Toperngpong
Wahrheit oder Fälschung? Erstaunliche Schriftstücke aus geheimnisvollen Archiven
Dieses Buch beinhaltet eine bislang unveröffentlichte Sammlung an unglaublichen und kuriosen Originalbriefen, Akten und Zeitdokumenten, zusammengetragen und archiviert von Aaron Aachen, einem Findelkind aus Niederbayern. Von klein auf besessen von Schriftstücken aller Art nutzte Aachen, nach dem Tod des Ziehvaters, das geerbte Vermögen, um weltweit Archive und Privatsammlungen auf der Suche nach Hinweisen zu seiner eigenen Identität zu durchforsten. Dabei entdeckte er erstaunliche, amüsante und teils haarsträubende Korrespondenzen, die den Blick freigeben auf die kleinen Geschichten hinter der großen Weltgeschichte. Zusammengetragen in diesem Buch finden sich unter anderem Briefe von Franz Kafka an Sigmund Freud, Roland Emmerich an Wolfgang Rademann, Elvis an seine erste Liebe und Tim Mälzer an McDonald‘s ebenso wie die Tanzkarte von Leni Riefenstahl, Fragmente des Bühnenstücks »Mein Kampf«, geschrieben von Adolf Hitler, die abgelehnte Bewerbung von Alice Schwarzer um den Titel als „Schönste Frau Deutschlands“ oder die Anzeige gegen Hermann Hesse wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses durch Nacktwandern.Wunderschön aufbereitet lädt dieses Buch voller Kuriositäten zum Entdecken, Staunen und Hinterfragen ein.
Die Presse
»An der Echtheit der Dokumente gibt es keinen Zweifel. Hier stimmt einfach alles: Patina, Papier und Wortwahl. Wer würde sich schon so viel Mühe machen und historische Briefköpfe, Aktennotizen, altes Durchschlagpapier, Stempel und Kaffeeflecken fälschen? Und dann auch noch die Hintergrundrecherche, um den Inhalt mit der bekannten Realität in Einklang zu bringen? Genau, das würde höchstens ein eifriger Bildungsbürger tun und wo gibt es die heute noch...?«Volker M., amazon.de
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