René Pöplow - Die Berra Chroniken - Die Blutlinie der Götter
meine Rezension vom 22. März 2011
ISBN: keine
erhältlich: www.elrikh.de oder im Comix Hannover
Preis: lohnt sich
Worum es geht:
Den ältesten Sohn einer Bauernfamilie zieht es in die Fremde. Er reist los, ohne zu wissen, warum oder wohin er reisen will.
Ein junger Reisender trifft auf seine Eltern, die sich Sorgen machen um ihren Sohn, und verspricht ihnen, nach ihm zu suchen.
Soviel in Kurzform in meinen Worten.
Nun schreibe ich mal den Klappentext ab:
> Das Schicksal der Welt liegt in den Händen eines jungen Mannes, der noch nicht weiß, was für Kräfte in ihm ruhen.
Beschützt von einer Gruppe Ordenskrieger, gejagt von den Dienern der Unterwelt und gesucht von treuen Gotteskindern, muss er sich dem Schatten seines Erbes stellen und die Narben der Vergangenheit besiegen.
"Blutlinie der Götter" ist der erste Band der Fantasy-Reihe "Die Berrá Chroniken".
Altbekannte Wesen der Belletristik treffen hier auf noch nie dagewesene Kreaturen.
Mit diesen Worten übergibt der Autor sein Werk in erwartungsvolle Hände. <
Im folgenden Teil könnten Spoiler stehen:
Es geht um tapfere Wesen, die sich zusammen tun, um eine alte Prophezeihung zu verhindern!
Sie versuchen zu verhindern, daß der Junge Alkeer in die Hände von einem machtbesessenen Fürsten fällt,
der ihn benutzen will, um das Tor ins Dämonenreich zu öffnen, und so den Dämonengott zu befreien, der mit
seiner Armee von finsteren Wesen die Welt in Schutt und Asche legen will und seit Tausenden Jahren auf seine Chance wartet.
Der Autor hat eine ganze Welt um diese Geschichte erschaffen, in der es Wesen gibt, von denen bisher noch niemand berichtet hat.
Honigfeen, Schattenkinder, Elfen, mächtige Riesenadler, Druule, Trolle, Zentauren, Menschen und Mogeltrolle bevölkern eine Welt, die es neu zu entdecken gilt.
Von der ersten Seite an, hatte ich lebhafte Bilder vor Augen! Nicht alle Bücher vermögen es, daß man direkt im Kopf einen "Film" des beschriebenen Geschehens ablaufen hat. bei diesem Buch ist das bei mir eindeutig der Fall gewesen! *daumen hoch*
(ich wäre gerne mal vom Deck eines Schiffes in die einladend plätschernden Wellen gesprungen...)
Teilweise musste ich dieses Kopfkino mit "Weichzeichnern" etwas überdecken, da ich sonst sicher einige Blutspritzer bei den Kampfszenen abbekommen hätte...
Daß aus dem Buch an diesen Stellen kein Blut geflossen kam, wundert
mich doch etwas.. man meint, man wäre mitten im Kampfgeschehen und
müsste sich schnell vor den Angreifern schützen... 
Auch die Beschreibungen der Orte waren sehr bildhaft! Ich wünschte, meine Zeichenkünste wären gut genug, um diese inneren Bilder zu Papier zu bringen! Wie egoistisch von mir, die für mich zu behalten...
Wie cool wäre das, wenn ich die Orte auf Teberoth direkt von meinem Kopf aufs Papier brächte... 
Besonders gemein ist es auch, wenn von einem Kapitel zum nächsten wieder mal ein Orts- und Personenwechsel stattfindet! Der Autor hat eigentlich jedes Kapitel bestimmten Hauptpersonen "gewidmet", die Geschichte mit ihnen weiter erzählt, und dann im nächsten Kapitel wieder einen anderen Teil der Geschichte erzählt.
An einer Stelle blätterte ich vor, um weiter zu lesen, was den armen Menschen als nächstes widerfährt...
Sobald ich aber wusste, daß es "gut" ausgeht, hab ich wieder zurück
geblättert, um die Geschichte weiter, wie es sich gehört, von vorne nach
hinten zu lesen... Es ist sonst nicht meine Art, in Büchern "von hinten
nach vorne" zu lesen... 
Der sogenannte Spannungsbogen baute sich für mich nicht von anfang an auf... die Figuren werden erst vorgestellt, die Geschichte beginnt gemächlich, um dann irgendwann an Tempo zu gewinnen! Ich würde sagen, ich musste mich auch erst an den Schreibstil gewöhnen. Jeder Autor schreibt ja anders, und bei manchen brauche ich immer einige Seiten, um mich mit der Art, die Geschichte zu erzählen "anzufreunden".
Man kann es so sagen: wir sind jetzt wirklich dicke Freunde...
Der Humor in diesem Buch schimmert an einigen Stellen leider nur durch. Ich kann mir vorstellen, daß der Autor in diesem Punkt noch viel Potenzial hat.
Manchmal gab es überraschend eine "Pointe", obwohl man grade gar keinen Witz erwartet hat. sehr gelungen, leider nicht häufig.
Ah, noch etwas "negatives": das Buch wog so schwer, daß ich es beim Lesen am Liebsten irgendwo abgelegt habe, um es nicht die ganze Zeit zu halten... also nichts, was mal eben so ins Handgepäck mit ins Flugzeug kann...
Negativ aufgefallen sind mir einige Rechtschreibfehler, die meinen persönlichen Lesefluss teilweise etwas gebremst haben. In manchen Sätzen ist es hinderlich, wenn dort ein Komma fehlt, und man den Satz nochmal lesen muss, um den richtigen Sinn zu verstehen..
Aber wer sich aus solchen Belanglosigkeiten nichts macht, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen! Ist ja auch mein persönliches "Problem", wenn ich nicht einfach die Geschichte lesen kann, sondern meine Augen ständig auf Fehlersuche gehen..
Mein persönliches Fazit: Wer neue Welten entdecken und unbekannte Spezies kennen lernen möchte und auch alt genug für blutige Kampfszenen ist, der sollte sich das Buch schnellstens zulegen!
ich hoffe, die Fortsetzung ist bald fertig! bin gespannt, wie es weiter geht!!!
ISBN: keine
erhältlich: www.elrikh.de oder im Comix Hannover
Preis: lohnt sich
Worum es geht:
Den ältesten Sohn einer Bauernfamilie zieht es in die Fremde. Er reist los, ohne zu wissen, warum oder wohin er reisen will.
Ein junger Reisender trifft auf seine Eltern, die sich Sorgen machen um ihren Sohn, und verspricht ihnen, nach ihm zu suchen.
Soviel in Kurzform in meinen Worten.
Nun schreibe ich mal den Klappentext ab:
> Das Schicksal der Welt liegt in den Händen eines jungen Mannes, der noch nicht weiß, was für Kräfte in ihm ruhen.
Beschützt von einer Gruppe Ordenskrieger, gejagt von den Dienern der Unterwelt und gesucht von treuen Gotteskindern, muss er sich dem Schatten seines Erbes stellen und die Narben der Vergangenheit besiegen.
"Blutlinie der Götter" ist der erste Band der Fantasy-Reihe "Die Berrá Chroniken".
Altbekannte Wesen der Belletristik treffen hier auf noch nie dagewesene Kreaturen.
Mit diesen Worten übergibt der Autor sein Werk in erwartungsvolle Hände. <
Im folgenden Teil könnten Spoiler stehen:
Es geht um tapfere Wesen, die sich zusammen tun, um eine alte Prophezeihung zu verhindern!
Sie versuchen zu verhindern, daß der Junge Alkeer in die Hände von einem machtbesessenen Fürsten fällt,
der ihn benutzen will, um das Tor ins Dämonenreich zu öffnen, und so den Dämonengott zu befreien, der mit
seiner Armee von finsteren Wesen die Welt in Schutt und Asche legen will und seit Tausenden Jahren auf seine Chance wartet.
Der Autor hat eine ganze Welt um diese Geschichte erschaffen, in der es Wesen gibt, von denen bisher noch niemand berichtet hat.
Honigfeen, Schattenkinder, Elfen, mächtige Riesenadler, Druule, Trolle, Zentauren, Menschen und Mogeltrolle bevölkern eine Welt, die es neu zu entdecken gilt.
Von der ersten Seite an, hatte ich lebhafte Bilder vor Augen! Nicht alle Bücher vermögen es, daß man direkt im Kopf einen "Film" des beschriebenen Geschehens ablaufen hat. bei diesem Buch ist das bei mir eindeutig der Fall gewesen! *daumen hoch*
(ich wäre gerne mal vom Deck eines Schiffes in die einladend plätschernden Wellen gesprungen...)
Teilweise musste ich dieses Kopfkino mit "Weichzeichnern" etwas überdecken, da ich sonst sicher einige Blutspritzer bei den Kampfszenen abbekommen hätte...
Auch die Beschreibungen der Orte waren sehr bildhaft! Ich wünschte, meine Zeichenkünste wären gut genug, um diese inneren Bilder zu Papier zu bringen! Wie egoistisch von mir, die für mich zu behalten...
Besonders gemein ist es auch, wenn von einem Kapitel zum nächsten wieder mal ein Orts- und Personenwechsel stattfindet! Der Autor hat eigentlich jedes Kapitel bestimmten Hauptpersonen "gewidmet", die Geschichte mit ihnen weiter erzählt, und dann im nächsten Kapitel wieder einen anderen Teil der Geschichte erzählt.
An einer Stelle blätterte ich vor, um weiter zu lesen, was den armen Menschen als nächstes widerfährt...
Der sogenannte Spannungsbogen baute sich für mich nicht von anfang an auf... die Figuren werden erst vorgestellt, die Geschichte beginnt gemächlich, um dann irgendwann an Tempo zu gewinnen! Ich würde sagen, ich musste mich auch erst an den Schreibstil gewöhnen. Jeder Autor schreibt ja anders, und bei manchen brauche ich immer einige Seiten, um mich mit der Art, die Geschichte zu erzählen "anzufreunden".
Man kann es so sagen: wir sind jetzt wirklich dicke Freunde...
Der Humor in diesem Buch schimmert an einigen Stellen leider nur durch. Ich kann mir vorstellen, daß der Autor in diesem Punkt noch viel Potenzial hat.
Manchmal gab es überraschend eine "Pointe", obwohl man grade gar keinen Witz erwartet hat. sehr gelungen, leider nicht häufig.
Ah, noch etwas "negatives": das Buch wog so schwer, daß ich es beim Lesen am Liebsten irgendwo abgelegt habe, um es nicht die ganze Zeit zu halten... also nichts, was mal eben so ins Handgepäck mit ins Flugzeug kann...
Negativ aufgefallen sind mir einige Rechtschreibfehler, die meinen persönlichen Lesefluss teilweise etwas gebremst haben. In manchen Sätzen ist es hinderlich, wenn dort ein Komma fehlt, und man den Satz nochmal lesen muss, um den richtigen Sinn zu verstehen..
Aber wer sich aus solchen Belanglosigkeiten nichts macht, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen! Ist ja auch mein persönliches "Problem", wenn ich nicht einfach die Geschichte lesen kann, sondern meine Augen ständig auf Fehlersuche gehen..
Mein persönliches Fazit: Wer neue Welten entdecken und unbekannte Spezies kennen lernen möchte und auch alt genug für blutige Kampfszenen ist, der sollte sich das Buch schnellstens zulegen!
ich hoffe, die Fortsetzung ist bald fertig! bin gespannt, wie es weiter geht!!!
Kommentare
Kommentar veröffentlichen