Arthur Escroyne - Der Killer im Lorbeer

Der Autor:

Harold Philipp Arthur Escroyne ist der 36. Earl of Sutherly. Nach seinem Kunststudium arbeitete er als Werbegrafiker für einen bekannten englischen Shortbread-Hersteller. Lord Escroyne ist für seine Nacktstängel-Schwertlilienzucht (Iris aphylla) über die Grenzen der Grafschaft hinaus bekannt. Der passionierte Gärtner gewann zahlreiche Preise.

(Anmerkung: Die Suche im Internet nach einem Earl of Sutherly ergibt nur, dass dieser vorgeblich ein Buch namens Der Killer im Lorbeer geschrieben hat. Als Übersetzer wird Rudolf Katzer genannt, der eventuell der eigentliche Autor der Bücher ist. Den Lesegenuss stört das nicht erheblich. Vielleicht gibt es diesen Earl ja wirklich? Wer kennt sich bei den ganzen Adeligen schon aus!) :)

Das Buch:
 
Von Mördern und anderem Ungeziefer
Der Mörder ist nicht immer der Gärtner, im Gegenteil: Arthur Escroyne, 36. Earl von Sutherly und passionierter Hobbygärtner, unterstützt seine Verlobte Detective Inspector Rosemary Daybell bei der Aufklärung eines Mordfalls. Und das, obwohl sich in seinem Garten gerade weitaus schwerwiegendere Katastrophen zutragen ...

Link zum Buch

Meine Worte:

Die Geschichte wird aus der Sicht von Arthur Escroyne, einem mittellosen Earl erzählt. Er erzählt abwechselnd in der Ich-Form von seinen persönlichen Erlebnissen, wechselt aber auch in die Position des Erzählers, wenn er von den Ermittlungen seiner Verlobten, der Kommissarin Rosemary Daybell und ihrem Partner Sergeant Ralph Bellamy berichtet.

Dabei werden oft Vergleiche mit Pflanzen gezogen, beispielsweise, wenn Arthur einen Tatverdächtigen als Moos beschreibt. Sein Leben dreht sich denn auch vornehmlich um Gartenarbeit. Dies wird amüsant und geschickt in die Geschichte eingewoben.

Die Mordermittlung wird spannend und logisch aufgebaut. Private Verwicklungen der Protagonisten werden rund um das Geschehen angeordnet.

Die Geschichte ist absolut charmant erzählt und wird nicht unnötig in die Länge gezogen. Die rund 300 Seiten reichen absolut aus, um einige Details auszuarbeiten und zum Ende noch die eine oder andere Überraschung parat zu haben.

Ich habe dieses Buch genossen. Es liest sich flüssig und unaufgeregt. Eine gelungene Lektüre, bei der man sich gut vom Alltag ablenken kann.

Von mir eine ganz klare Leseempfehlung!

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