Ann-Kathrin Karschnik - Phoenix - Tochter der Asche

Der Autor:

Ann-Kathrin Karschnick lebt im schönen Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein. Nach einer Ausbildung zur Bankkauffrau, ging sie in die Schifffahrtsbranche und leitet dort seit einigen Jahren die Internationale Heuerabrechnung einer Hamburger Reederei.

Ihre Hobby's und Vorlieben aufzuführen, würde diese Seite sprengen, deswegen nur eine kurze Zusammenfassung dessen, was sie neben dem Schreiben gerne macht. Wenn sie nicht gerade über einem Puzzle brütet, spielt sie gerne Brett- und Kartenspiele mit Freunden und Familie oder geht ins Kino. Zudem ist sie ein selbstbezeichneter Serienjunkie. Seit 2012 ist sie außerdem fleißige Geocacherin. Einen großen Teil ihrer Freizeit nimmt das Deutsche Rote Kreuz bzw. das Jugendrotkreuz in Anspruch, wo sie eine Jugendgruppe in Erster Hilfe unterrichtet.

Ann-Kathrin ist häufig auf Buchmessen und Conventions der Fantasybranche zu finden. Wer nach einem grünen Kleid Ausschau hält und laut nach Kuddel ruft, hat gute Chancen ihr zu begegnen und einen Plausch mit ihr zu halten.


Webseite der Autorin
Das Buch:

Europa liegt nach einem fehlgeschlagenen Experiment im Jahr 1913 und diversen Kriegen mit Amerika in Trümmern. Mit der Hilfe des damals führenden Wissenschaftlers Nicola Tesla bauten die Saiwalo, eine überirdische Macht, Europa langsam wieder auf. 120 Jahre später erschüttert eine Mordserie Hamburg, die sich niemand erklären kann. Leon, ein Anhänger der Saiwalo und Mitglied der Kontinentalarmee, wird auf die Fälle angesetzt und trifft bei seinen Ermittlungen auf die rätselhafte Tavi. Wer ist sie und wieso ist sie so fest von der Schuld der Saiwalo an den Morden überzeugt?

Gewinner des »Deutschen Phantastik Preises« in der Kategorie »Bester Deutschsprachiger Roman«



Meine Worte:


Das Buch ist ein sehr gelungener Auftakt einer Trilogie.

Es ist eine Fantasy-Dystopie mit Gefühl und Spannung.

Die Charaktere sind vielschichtige Persönlichkeiten, die in einem herunter gekommenen Hamburg leben.

Jeder Protagonist hat seine eigene Geschichte, die stimmig und mit Tiefe in das Gesamtbild eingefügt ist. Es ist spannend und interessant, dem Werdegang jedes einzelnen Protagonisten zu folgen und man fiebert bei jeder Entwicklung der Geschichte mit.

Man verfolgt das Geschehen in wechselnden Abschnitten aus der Sicht der zwei Hauptprotagonisten, deren Gefühlsleben durch das Aufeinandertreffen miteinander gehörig durcheinander gebracht werden. Dabei erhält man einen umfassenden Überblick über das Geschehen, erhält aber nicht mehr Informationen und hat den gleichen Wissensstand wie Tavi und Leon.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und bildhaft. Man ist von Anfang an sofort in der Geschichte, die die Spannung bis zum Schluss halten kann.

Dabei birgt das Ende einige Überraschungen, die dennoch unklar lassen, ob die Saiwalos tatsächlich außerirdische Retter der Menschheit oder völlig anderer Herkunft sind. Dies verleiht der Geschichte eine rätselhafte Komponente, der man bei Beendigung des 1. Bandes sofort in Band 2 nachgehen will. Das offene Ende macht neugierig auf die Fortsetzung.

Kommentare