Felix A. Münter - Mercenary (Die Carter-Akten)
Der Autor über sich:
Geboren am 03.06.1985 in Dortmund, dort auch aufgewachsen. Studium an der FH Dortmund im Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften. Diplom-Sozialarbeiter und Notfallseelsorger. Seit Jahr und Tag selbstständig im Sozial- und Gesundheitswesen, seit 2014 Autor.
Das fast mein Leben in vier Sätzen zusammen. Aber natürlich gibt es noch mehr, das man über mich sagen kann.
Ich bin: ein notorischer Vielschreiber;
jemand, der davon überzeugt ist, dass ein Autor jedes Genre beackern können sollte;
interessiert an Geschichte und Politik;
Casual-Gamer;
leidenschaftlicher Anzugträger;
Rollenspieler;
Brettspiel-Fanatiker.
Vor allem bin ich aber eins: Geschichtenerzähler.
Das Buch:
Carter ist käuflich. Der Söldner ist bereits seit Jahren tätig und weiß, dass man nicht zu viele Fragen stellt – vorausgesetzt der Preis stimmt. Sein neuester Kontrakt bringt ihn nach New York, wo ein wohlhabender Klient auf die Dienste des Profis angewiesen ist.
Der Auftrag scheint keineswegs außergewöhnlich zu sein, er ist einer von vielen. Doch bald schon merkt Carter, dass es um mehr geht als um die Aufklärung eines Bankraubs, der laut Aussage des Auftraggebers für die Polizei eine Nummer zu groß sei. Und tatsächlich erfährt der Söldner kurze Zeit später, was es bedeutet, einer wirklich heißen Spur zu folgen. Carter jagt der Fährte kreuz und quer durch New York, gerät an Gangs, die Mafia und an noch gefährlichere Typen. Der Profi verfängt sich in einem Netz aus Unwahrheiten, Lügen und der Gier skrupelloser Menschen.
Er geht an seine Grenzen, setzt sein eigenes Leben aufs Spiel – und muss sich am Ende der Frage stellen, ob Moral wirklich käuflich ist.
»Carter ist übrigens nicht mein richtiger Name.«
Link zum Buch
Meine Worte:
Ich will gar nicht so viele Worte über das Buch verlieren.
Es ist der erste Münter, den ich gelesen habe. Durch Lesungen des Autors, bspw. bei der Buchmesse oder als Livevideo auf Facebook, kannte ich den Stil allerdings schon ein wenig.
Carter ist ein Söldner, der bei verschiedenen Aufträgen bereits eine Menge Erfahrung sammeln konnte. So fragt er nicht viel nach, als er den Auftrag eines vermögenden, bereits sehr alten Herrn erhält, ihm entwendete Kisten wieder zu beschaffen.
Solange der Preis stimmt, ist Carter bereit.
Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Form durch Carter selbst.
Man ist also nah dran und rätselt mit Carter mit, was es mit dem Fall auf sich haben könnte.
Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut lesbar. Die Geschichte baut chronologisch auf und ist gut und logisch strukturiert.
Ein gewisser Humor ist trotz der Spannung und einiger Gewaltszenen auch vorhanden und ließ mich einige Male schmunzeln.
Zum Ende wartet das Buch noch mit einigen Überraschungen auf.
Für mich ein kurzweiliges Lesevergnügen, das mich sehr gut unterhalten hat.


Kommentare
Kommentar veröffentlichen