Maria Beaumont - Marsha Mellow und ich

Der Autor:

Maria Beaumont galt früher als das rosa Schaf der Familie, war sie doch die ungezogene Tochter eines einfachen, schlecht Englisch sprechenden griechischen Einwanderers. Dann wurde sie kreativ und verschaffte sich selbst eine neue Identität. Seitdem lebt sie als respektable Mittelklasse-Mutter-und-Gattin-und-Bestsellerautorin in einem noblen Vorort von London.
Maria Beaumont hat es großen Spaß gemacht, "Nullnummern" zu schreiben. Auch wenn sie im richtigen Leben das große Los schon gezogen hat. Sie lebt mit ihrem Mann Matt und ihren beiden Kindern in London. Dort arbeitet sie gerade an ihrem sechsten Roman.

Das Buch:

Ein witziger, temporeicher Roman voller Situationskomik und skurriler Einfälle! Amy ist verzweifelt: Ihr Job bei einem Londoner Stadtmagazin langweilt sie zu Tode und seitdem sie ihren sexbesessenen Exfreund vor einem Swingerclub stehengelassen hat, blieb auch im Bett die Seite neben ihr stets leer. So schüchtern Amy auch scheint, trägt sie doch ein kleines, süßes Geheimnis mit sich: Marsha Mellow, Londons neue Sexgöttin und Nummer-1-Bestsellerautorin für erotische Romane! Niemand kennt ihre wahre Identität, doch alle sind verrückt nach ihr. Selbst die konservative Daily Mail will unbedingt herausfinden, wer hinter der Autorin steckt. Doch wahre Sexgöttinen sind selten - und ausgesprochen schwer zu verstecken ... 

Weitere Romane von Maria Beaumont: Extra Scha(r)f Nullnummern Veni, Vidi, Gucci 




Link zum Buch

Meine Worte:

Ich habe das Buch schon ein paar Jahre im Regal stehen gehabt und dachte letzten Samstag beim Aufwachen, dass ich das eigentlich endlich mal lesen könnte. Also verbrachte ich die nächste Stunde lesend im Bett und habe das Buch das ganze Wochenende bei mir gehabt. 
Es ist eine ältere Taschenbuch-Ausgabe, die anscheinend nicht mehr herausgegeben wird. Ich habe bei meiner Suche nach dem Coverbild jedenfalls nur ein neueres E-Book gefunden. Daher führt der Link auch nicht zur Taschenbuch-Ausgabe, sondern nur zur E-Book-Ausgabe.

Mir hat die Geschichte sehr gefallen. Anfangs brachten mich die Wechsel zwischen Realität, Traum und Tagtraum der Ich-Erzählerin etwas durcheinander, aber man erkennt schnell die Unterschiede und kann diese Abschnitte gut auseinander halten.
Manche der realen Geschehnisse sind allerdings oft nicht weniger skurril.
Es ist ein kurzweiliges Lesevergnügen, erfrischend, sarkastisch, lustig und verrückt.
Ich mag das Buch und kann es daher sehr empfehlen.

Das Bild habe ich am Sonntag bei uns im Garten gemacht. :)
 

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