Michael Barth - Henker
Der Autor:
Das Buch:
»Wer frei von Schuld ist, braucht den Henker nicht zu fürchten!«
Ein Serienmörder versetzt das Ruhrgebiet in Angst und Schrecken. Er schreibt stets das Wort »Schuldig« mit dem Blut seiner Opfer an die Wand, nachdem er sie brutal hingerichtet hat. In der Presse gibt man ihm den Namen: »Der NRW-Henker« und schürt damit die Angst in der Bevölkerung.
Alles deutet auf einen religiösen Extremisten hin, doch schon bald gerät praktisch jeder in Verdacht, der mysteriöse Killer zu sein.
Hauptkommissar Bernd Zenker ermittelt mithilfe seines besten Freundes, dem Krimi-Autor Armin Kanschek. Schnell kommen sie der Wahrheit gefährlich nahe und geraten dabei selbst ins Visier des Henkers.
Nehmen Sie sich in Acht. Der NRW-Henker kennt vermutlich auch Ihre Leichen im Keller ...
Link zum Buch
Meine Worte:
Mo und ich haben das ehrenvolle Vergnügen gehabt, das Buch direkt als Rezensionsexemplar bei Veröffentlichung lesen zu dürfen.
Dafür möchte ich mich auch hier noch mal bedanken. Selbstverständlich wird meine Lesermeinung dadurch keinesfalls beeinflusst.
Unsere gemeinsame Rezension ist bereits bei MoRabiBooks auf Facebook veröffentlicht. Und Mo hat ihre ausführliche Rezension längst veröffentlicht. Nur ich bin dies noch "schuldig" und möchte dies nun nachholen.
Der Henker wird in der dritten Person erzählt und wechselt zwischen den verschiedenen Protagonisten.
Der Titel lässt ja auf ein sehr blutiges Buch hoffen. Allerdings liegt der Fokus mehr auf der Gefühlslage der Opfer und blendet an der entscheidenden Stelle die Szenerie aus und überlässt der Fantasie des Lesers, wie blutig das Kopfkino letztendlich wird.
Der Mörder sucht sich seine Opfer gezielt aus. Jeder hat in seinem Leben (in den Augen des Henkers) eine Todsünde begangen, die er im Namen seines rachsüchtigen Gottes schmerzhaft bestraft. Jedes Folterinstrument, das einen blutigen Tod herbei führt, ist dabei passend zur Sünde ausgewählt.
Die Morde muss Hauptkommissar Bernd Zenker aufklären, immer mit der Presse im Nacken, die dem Serienmörder auch den Namen Henker gibt. Nebenbei erfährt der Leser viel über die Ehe des Hauptkommissars und seine Männerfreundschaft zu einem Krimi-Autor. In diesen Szenen lässt die Spannung nach und lässt den Leser etwas "zur Ruhe" kommen. Rund um die Taten steigt die Spannung wieder an und die Geschichte nimmt so wieder an Fahrt auf.
Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Die Beschreibung der Schauplätze ist bildlich und leicht vorstellbar.
Der Autor legt geschickte Fallen, um den Leser von der Fährte des wahren Mörders abzulenken. Das Ende sieht man nicht kommen. Man wird überrascht und mitgerissen. Ich habe zwar früh eine leise Vermutung gehabt, aber war dann doch nicht auf die Lösung vorbereitet und regelrecht schockiert.
Schlussendlich bleiben keine Fragen offen.
Außer vielleicht... welche Sünden habt ihr denn schon begangen? Nehmt euch vor dem Henker in acht! Er wird euch finden..
Michael Barth (Baujahr 1970) hatte nie geplant, Schriftsteller zu werden.
Doch die Geschichten, die sich permanent in seinem Kopf abspielten, interessierte dies herzlich wenig.
Doch die Geschichten, die sich permanent in seinem Kopf abspielten, interessierte dies herzlich wenig.
2014 musste der Autor dann feststellen, dass es eine Lösung für das Problem gab. Sobald diese Geschichten
zu Papier gebracht waren, gaben sie Ruhe und verschwanden.
Aber es sprach sich schnell in der Welt der unerledigten Storys herum und nun stehen sie Schlange bei Herrn Barth, um in die Welt freigelassen zu werden. Laut seiner eigenen Aussage ist dahingehend kein Ende in Sicht.
Der gelernte Mediengestalter für Digital- und Printmedien hat bisher elf Romane veröffentlicht, der zwölfte erscheint im Januar 2018.
Als Hybrid-Autor schreibt und veröffentlicht Michael Barth ab 2018 für einen Verlag und weiterhin als Selfpublisher.
Mit der Fokussierung auf das Thriller-Genre hat der Autor Anfang 2017 seinen Weg gefunden und man darf sich auf
eine mörderisch spannende Zukunft freuen.
zu Papier gebracht waren, gaben sie Ruhe und verschwanden.
Aber es sprach sich schnell in der Welt der unerledigten Storys herum und nun stehen sie Schlange bei Herrn Barth, um in die Welt freigelassen zu werden. Laut seiner eigenen Aussage ist dahingehend kein Ende in Sicht.
Der gelernte Mediengestalter für Digital- und Printmedien hat bisher elf Romane veröffentlicht, der zwölfte erscheint im Januar 2018.
Als Hybrid-Autor schreibt und veröffentlicht Michael Barth ab 2018 für einen Verlag und weiterhin als Selfpublisher.
Mit der Fokussierung auf das Thriller-Genre hat der Autor Anfang 2017 seinen Weg gefunden und man darf sich auf
eine mörderisch spannende Zukunft freuen.
Das Buch:
»Wer frei von Schuld ist, braucht den Henker nicht zu fürchten!«
Ein Serienmörder versetzt das Ruhrgebiet in Angst und Schrecken. Er schreibt stets das Wort »Schuldig« mit dem Blut seiner Opfer an die Wand, nachdem er sie brutal hingerichtet hat. In der Presse gibt man ihm den Namen: »Der NRW-Henker« und schürt damit die Angst in der Bevölkerung.
Alles deutet auf einen religiösen Extremisten hin, doch schon bald gerät praktisch jeder in Verdacht, der mysteriöse Killer zu sein.
Hauptkommissar Bernd Zenker ermittelt mithilfe seines besten Freundes, dem Krimi-Autor Armin Kanschek. Schnell kommen sie der Wahrheit gefährlich nahe und geraten dabei selbst ins Visier des Henkers.
Nehmen Sie sich in Acht. Der NRW-Henker kennt vermutlich auch Ihre Leichen im Keller ...
Link zum Buch
Meine Worte:
Mo und ich haben das ehrenvolle Vergnügen gehabt, das Buch direkt als Rezensionsexemplar bei Veröffentlichung lesen zu dürfen.
Dafür möchte ich mich auch hier noch mal bedanken. Selbstverständlich wird meine Lesermeinung dadurch keinesfalls beeinflusst.
Unsere gemeinsame Rezension ist bereits bei MoRabiBooks auf Facebook veröffentlicht. Und Mo hat ihre ausführliche Rezension längst veröffentlicht. Nur ich bin dies noch "schuldig" und möchte dies nun nachholen.
Der Henker wird in der dritten Person erzählt und wechselt zwischen den verschiedenen Protagonisten.
Der Titel lässt ja auf ein sehr blutiges Buch hoffen. Allerdings liegt der Fokus mehr auf der Gefühlslage der Opfer und blendet an der entscheidenden Stelle die Szenerie aus und überlässt der Fantasie des Lesers, wie blutig das Kopfkino letztendlich wird.
Der Mörder sucht sich seine Opfer gezielt aus. Jeder hat in seinem Leben (in den Augen des Henkers) eine Todsünde begangen, die er im Namen seines rachsüchtigen Gottes schmerzhaft bestraft. Jedes Folterinstrument, das einen blutigen Tod herbei führt, ist dabei passend zur Sünde ausgewählt.
Die Morde muss Hauptkommissar Bernd Zenker aufklären, immer mit der Presse im Nacken, die dem Serienmörder auch den Namen Henker gibt. Nebenbei erfährt der Leser viel über die Ehe des Hauptkommissars und seine Männerfreundschaft zu einem Krimi-Autor. In diesen Szenen lässt die Spannung nach und lässt den Leser etwas "zur Ruhe" kommen. Rund um die Taten steigt die Spannung wieder an und die Geschichte nimmt so wieder an Fahrt auf.
Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Die Beschreibung der Schauplätze ist bildlich und leicht vorstellbar.
Der Autor legt geschickte Fallen, um den Leser von der Fährte des wahren Mörders abzulenken. Das Ende sieht man nicht kommen. Man wird überrascht und mitgerissen. Ich habe zwar früh eine leise Vermutung gehabt, aber war dann doch nicht auf die Lösung vorbereitet und regelrecht schockiert.
Schlussendlich bleiben keine Fragen offen.
Außer vielleicht... welche Sünden habt ihr denn schon begangen? Nehmt euch vor dem Henker in acht! Er wird euch finden..

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