Autorenvorstellung: Alina Stoica
Heute stelle ich Euch die liebe Alina Stoica vor.
Sie hat bereits verschiedene Bücher bei diversen Verlagen veröffentlicht, darunter Brennende Träume und So nah, so fern, welches ich Euch ja bereits vorgestellt habe (-> Link).
Alina hat mir freundlicherweise in einem Interview Rede und Antwort gestanden. Viel Spaß beim Lesen! :)
Homepage der Autorin
Facebookseite der Autorin
- Wie und wann hast Du mit dem Schreiben begonnen?
Wie die meisten Autoren habe auch ich meine Leidenschaft für das Schreiben bereits im Kindesalter entdeckt. In der Schule verfasste ich seitenlange Schulaufsätze, schrieb die Pausen durch und bekam anschließend fast jedes Mal eine Sehnenscheidenentzündung im rechten Arm. Alltägliche Erlebnisse, Liebeskummer, Freude und Leid verarbeitete ich, indem ich Gedichte darüber schrieb. Einige davon sind 2002 in einem Foto- und Lyrikband bei dem Verlag Edition XXL erschienen.
- In welches Genre würdest Du Deine Bücher einordnen?
Ich würde sagen, dass meine bisherigen Romane Genre-Mix sind. Was sie allerdings gemeinsam haben, sind die Mystery-Elemente, die ich leidenschaftlich gerne in meine Geschichten einbaue.
- Wie bist Du gerade auf dieses Genre gekommen?
Ich habe schon in jungen Jahren eine Faszination für das Übernatürliche entwickelt und lese auch selbst sehr gerne Geschichten, die an der Grenze zwischen Realität und Illusion spielen. Deswegen war es für mich fast selbstverständlich, dass ich auch beim Schreiben diese Richtung eingeschlagen habe. Inzwischen tue ich mich sehr schwer damit, auf die Mystery-Elemente zu verzichten.
Wie die meisten Autoren habe auch ich meine Leidenschaft für das Schreiben bereits im Kindesalter entdeckt. In der Schule verfasste ich seitenlange Schulaufsätze, schrieb die Pausen durch und bekam anschließend fast jedes Mal eine Sehnenscheidenentzündung im rechten Arm. Alltägliche Erlebnisse, Liebeskummer, Freude und Leid verarbeitete ich, indem ich Gedichte darüber schrieb. Einige davon sind 2002 in einem Foto- und Lyrikband bei dem Verlag Edition XXL erschienen.
- In welches Genre würdest Du Deine Bücher einordnen?
Ich würde sagen, dass meine bisherigen Romane Genre-Mix sind. Was sie allerdings gemeinsam haben, sind die Mystery-Elemente, die ich leidenschaftlich gerne in meine Geschichten einbaue.
- Wie bist Du gerade auf dieses Genre gekommen?
Ich habe schon in jungen Jahren eine Faszination für das Übernatürliche entwickelt und lese auch selbst sehr gerne Geschichten, die an der Grenze zwischen Realität und Illusion spielen. Deswegen war es für mich fast selbstverständlich, dass ich auch beim Schreiben diese Richtung eingeschlagen habe. Inzwischen tue ich mich sehr schwer damit, auf die Mystery-Elemente zu verzichten.
Ich habe mich in meinen Romanen auf keine bestimmte Zeit festgelegt. Ob meine Geschichten in der heutigen Zeit oder in der Vergangenheit spielen, entscheide ich ganz individuell und passend zu der jeweiligen Handlung.
- Worauf kannst Du beim Schreiben nicht verzichten? (Kaffee, Tee, Schokolade, Gesellschaft, Musik, absolute Ruhe..)
Beim Schreiben brauche ich absolute Ruhe, Musik- und / oder Fernsehgeräusche lenken mich extrem ab; sogar das Gezwitscher meiner Wellensittiche empfinde ich dabei als störend.
- Wie sieht Dein Schreiballtag aus?
Da ich unter der Woche einen Vollzeitjob ausübe,
finde ich meistens nur am Wochenende Zeit zum Schreiben. Sofern es sich
einrichten lässt, plane ich dafür den größten Teil des Tages ein und arbeite
dann mehrere Stunden hintereinander an meinem Manuskript. Ich bin zudem ein
Tagschreiber, gegen Abend lassen meine Motivation und meine Konzentration
meist extrem nach.
Bei mir ist es irgendwie genau andersherum.. ich könnte die Nächte durchziehen, wenn ich nicht morgens immer früh aufstehen müsste.. Nachts werde ich erst richtig kreativ. :)
Bei mir ist es irgendwie genau andersherum.. ich könnte die Nächte durchziehen, wenn ich nicht morgens immer früh aufstehen müsste.. Nachts werde ich erst richtig kreativ. :)
- Stichwort Recherche: Welche Quellen sind bei
Deiner Recherche unverzichtbar?
Definitiv das Internet.
- Fühlst Du beim Schreiben mit Deinen Protagonisten mit?
Definitiv das Internet.
- Fühlst Du beim Schreiben mit Deinen Protagonisten mit?
Ja, das tue ich. Es kommt öfter vor, dass ich beim
Schreiben gegen die Tränen ankämpfen muss oder ich das Grinsen nicht mehr aus
dem Gesicht bekomme – je nachdem in was für einer emotionalen Verfassung sich
meine Protagonisten befinden.
- Wie findest Du den Weg zurück aus diesen emotionalen Szenen?
Manchmal muss ich meine Arbeit kurz unterbrechen, um mich wieder zu sammeln. Das gelingt mir meistens am besten, indem ich hinaus auf die Terrasse gehe, auf den Ozean blicke und tief durchatme. Das Rauschen der Wellen hat eine ungeheuer beruhigende Wirkung auf mich und hilft mir, meine Gefühle zu ordnen und den Kopf frei zu bekommen.
- Wie findest Du den Weg zurück aus diesen emotionalen Szenen?
Manchmal muss ich meine Arbeit kurz unterbrechen, um mich wieder zu sammeln. Das gelingt mir meistens am besten, indem ich hinaus auf die Terrasse gehe, auf den Ozean blicke und tief durchatme. Das Rauschen der Wellen hat eine ungeheuer beruhigende Wirkung auf mich und hilft mir, meine Gefühle zu ordnen und den Kopf frei zu bekommen.
Dann ist es ja extrem hilfreich, am Meer zu leben. Das stelle ich mir toll vor. Ich glaube, dazu könnte ich Dir auch noch Löcher in den Bauch fragen.. Aber zurück zu den Büchern.. :)
- Hast Du einen Lieblingscharakter?
Tomás, der kleine Wonneproppen aus meinem Roman “So nah, so fern”, ist mir schon sehr ans Herz gewachsen. Und auch seine Mutter Alessandra, mit der ich im Laufe der Geschichte enorm mitgelitten und mich mitgefreut habe, ist eine Protagonistin, die ich für ihre Stärke und ihren Kampfgeist bewundere, sodass ich gar nicht anders kann, als sie liebzuhaben.
- Führen Deine Protagonisten auch mal ein „Eigenleben“? Wie wirkt sich das auf das Schreiben aus?
Es kann durchaus vorkommen, dass meine Charaktere ab und zu ein Eigenleben entwickeln und plötzlich unvorhersehbar und eigenständig handeln. Dies führt dazu, dass sich neue Handlungsstränge ergeben, sodass ein gewisses Maß an Flexibilität meinerseits Voraussetzung ist.
- Wie viel Zeit nimmt so ein Buch in Anspruch?
Das hängt ganz davon ab, wie oft und intensiv ich zum Schreiben komme. Für das Manuskript von “So nah, so fern” habe ich fünf Monate gebraucht, bei “Brennende Träume” waren es, mit Unterbrechungen, insgesamt fast zwei Jahre (wobei ich dazu sagen muss, dass ich die Geschichte dreimal umgeschrieben und ausgebaut habe).
Ich habe Brennende Träume noch vor mir und bin sehr gespannt darauf!
- Hast Du eine Lieblingsszene (einen Dialog oder eine besondere Stelle im Buch) in Deinem aktuellen Roman?
Meine absolute Lieblingsstelle aus meinen Büchern ist der Schluss von “So nah, so fern”, dicht gefolgt von der Szene, in der Tomás seiner Mutter zum ersten Mal nachts “im Traum” erscheint und sie ein Stück weit aus ihrer Trostlosigkeit rettet.
- Sind deine Bücher in sich abgeschlossen? Sollte man beim Lesen eine gewisse Reihenfolge einhalten?
Ich selbst bin kein Fan von Bücherreihen; ich mag Geschichten, die in sich abgeschlossen sind und so sind auch meine bisherigen Romane Einzelbänder.
- Was wolltest Du Deinen Lesern schon immer mitteilen?
Bei meinen Lesern möchte ich mich herzlich für ihre
Treue und ihre Unterstützung bedanken und ihnen eins meiner Lieblingszitate ans
Herz legen: „Folgt stets euren Träumen, denn sie kennen den Weg.“
Vielen Dank
für Deine ausführlichen Antworten! Hoffentlich verlässt Dich die Inspiration
für Deine Geschichten nie!

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