Autorenvorstellung: Katharina Münz' Katzen
Manchmal entwickelt man zu einem Autoren ja eine gewisse Bindung, die auf einem ähnlichen Humor basiert und es entstehen ganz wunderbare Ideen. ^.^
So kam es, dass ich ein etwas anderes Interview mit Katharina Münz führte.
Heute geht es mal nicht um ihre Bücher und Schreibgewohnheiten, sondern um ihre vierbeinigen Mitbewohner. (Aber um die Bücher geht es dann irgendwie doch noch ein wenig..) :)
Ich hoffe, Ihr habt daran ein wenig Spaß, so wie ich, als ich die "Schnapsidee" mit dem Katzeninterview hatte! :)
Hier ->klick geht es zu einem Interview, das ich im letzten Jahr mit Katharina führte.
- Wie viele Katzen hast du?
Ich habe eigentlich gar keine
- alle gehören meinem Mann. Aber du fragtest nach der Anzahl: ein Glückskleeblatt (wieder)- Welche Rasse ist das?
Wie es sich für eine Wikinger-Verrückte wie mich gehört, handelt es sich um genau die "Wikinger-Katzen", die Charlotte in Band 2 von "Aus der Zeit gefallen" erwähnt: Norwegische Waldkatzen.
- Wie alt sind die Miezis jeweils?
Björn wurde vor kurzem 11 Jahre alt (wird aber in der Regel auf 4-5 geschätzt), Mumi ist ein Jahr jünger, wird jetzt im März also 10 und die Brüder Schnuffi und Ait sind mit ihren 8 Jahren unsere "Kitten"
- Wie lange leben sie schon bei dir?
Björn ist am längsten bei uns, dann die Twins, Mumi erst seit kürzerer Zeit.
- Unter welchen Umständen sind die Katzis bei dir eingezogen (Züchterbesuch, Tierheimrettung)?
2007 starb unsere erste Hauskatze und hinterließ einen untröstlichen Norwegerkater. Eigentlich wollten wir ein Norweger-Kitten holen, aber er verfiel derart in Trauer, dass wir einen jungen Norweger-Kater aus Notfallvermittlung aufnahmen: Björn. Über den lernten wir dann meine jetzige beste Freundin kennen, die diese Prachtkerle züchtet. Björn wurde Papa ihres A-Wurfs und wir nahmen zwei Katerchen auf: Das Glückskleeblatt war geboren.
2015 starb unser erster Norweger-Kater und wie schon lange verabredet, zog dann Mumi, die Mama unserer "Kitten" bei uns ein.
- Welche Charakterzüge haben die Katzen und können wir einige davon in den Protagonisten deiner Bücher wiederfinden?
Man sagt, Norweger seien die Hunde unter den Katzen, ich finde, sie haben sehr unterschiedliche und starke Charaktere.
Ich finde es recht schwierig, das auf Menschen, selbst auf Romanfiguren umzumünzen.
Aber dennoch findet man unsere Katzen in einigen meiner Bücher. Unserem ersten Norweger habe ich nicht nur mein Debüt gewidmet (er starb, als ich daran schrieb), er tritt auch darin und in "Falkenherz" leibhaftig auf.
Gnyr und Góllnir, die beiden Kater von Charlotte, haben auch einige Charakterzüge von unseren "Waldtrampeln" abbekommen. In Teil drei treten sie noch ein bisschen öfter auf.
- Was möchtest Du Deinen Lesern und Fans noch unbedingt mitteilen?
Katzen, insbesondere die ausgesprochenen "Familienmenschen" Norwegische Waldkatzen bitte immer zu (mindestens) zweit halten. Der Tierfreund adoptiert am besten gleichgeschlechtliche Geschwister vom verantwortungsvollen Züchter (und nicht vom Vermehrer). Im Tierschutz gibt es glücklicherweise verhältnismäßig wenige Norwegische Waldkatzen, weil die Züchter sich vertraglich zusichern lassen, dass sie ihre "Babys" wieder aufnehmen und selbst vermitteln, wenn es einmal nötig sein sollte.
Danke, dass Du den Spaß mitgemacht hast, Katharina! :)
Jetzt habe ich noch ein paar Fotos für Euch, die mir Katharina freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank dafür!
Sind sie nicht alle wunderschön!





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