Viktorija Tokarjewa - Der Baum auf dem Dach
Der Autor:
Viktorija Tokarjewa, 1937 in St. Petersburg (Leningrad) geboren, studierte nach kurzer Zeit als Musikpädagogin an der Moskauer Filmhochschule das Drehbuchfach. 15 Filme sind nach ihren Drehbüchern entstanden. 1964 veröffentlichte sie ihre erste Erzählung und widmete sich von da an ganz der Literatur. Sie ist heute eine der bekanntesten und erfolgreichsten Schriftstellerinnen Russlands und lebt heute in der Nähe von Moskau.
Das Buch:
Link zum Buch
Meine Worte:
Wenn man ein wenig über die russischen Sitten und Gebräuche weiß, wird man dieses Buch sicherlich sehr gut nachvollziehen können.
Die russischen Frauen würden alles für ihre Männer und ihre Söhne machen. Sie arbeiten aufopferungsvoll, um ihren Familien einen guten Lebensstil erlauben zu können und für ihre Kinder kämpfen sie wie Bärenmütter.
Das Leben in Russland war schon immer sehr hart, darum wird dort wohl auch so viel Alkohol konsumiert. Man möchte der Realität entfliehen. Die Sehnsucht nach einem besseren Leben ist groß.
Viktorija Tokarjewa erzählt die Geschichte von Vera fast emotionslos, leicht und mit einer schlichten bildhaften Sprache, die dennoch eine große Tiefe offenbart und fast poetisch erscheint.
Die Hauptprotagonisten werden abwechselnd und in der 3. Person beleuchtet.
Es gibt drei Kapitel, zwei erste kurze, einleitende Kapitel und ein drittes Kapitel, dessen Länge man erst am Ende erfasst, da man nur so durch die Erzählung durch fliegt.
Der Baum auf dem Dach ist eine tolle Erzählung, in der die verschiedenen Lebensgeschichten wundervoll miteinander verwoben sind.
Es war für mich ein kurzweiliges, aber auch tiefgehendes Lesevergnügen, dessen Ende für mich überraschend war.
Von dieser Autorin werde ich sicher noch weitere Bücher lesen!
Viktorija Tokarjewa, 1937 in St. Petersburg (Leningrad) geboren, studierte nach kurzer Zeit als Musikpädagogin an der Moskauer Filmhochschule das Drehbuchfach. 15 Filme sind nach ihren Drehbüchern entstanden. 1964 veröffentlichte sie ihre erste Erzählung und widmete sich von da an ganz der Literatur. Sie ist heute eine der bekanntesten und erfolgreichsten Schriftstellerinnen Russlands und lebt heute in der Nähe von Moskau.
Das Buch:
Aus dem Russischen von Angelika Schneider
Es gibt Dinge, die man nicht gerne teilt. Den eigenen Mann zum Beispiel. So sanft Vera auch ist, sie sieht nicht tatenlos zu. Doch in diesem Spiel sind sich Siege und Niederlagen oft zum Verwechseln ähnlich.
Mehr zum Inhalt
Vera ist Schauspielerin: blond, blaue Augen, schlank wie eine junge Birke. Zart wirkt sie, aber sie ist zäh. Zäh genug, um die Belagerung von Leningrad zu überleben, bei der Hunderttausende den Hungertod starben. Am Theater in Moskau spielt sie meistens nur Nebenrollen, die einfachen russischen Mädchen. Und einfach sind auch ihre Wünsche: genug zu essen, ein warmes Plätzchen, und die Liebe. All das findet sie, als sie Alexander begegnet, zehn Jahre jünger und ein aufstrebender Filmregisseur. Den gemeinsamen Sohn hat er sich zwar nicht gewünscht, aber dennoch sind sie beinahe eine richtige Familie. Bis Lena in ihr Leben tritt, Drehbuchautorin und eigentlich alles andere als eine Femme fatale. Vera, Alexander, Lena: eine Dreiecksgeschichte. In deren Zentrum aber: Vera. Die Geschichte einer Überlebenskünstlerin und einer großen Liebenden.
Link zum Buch
Meine Worte:
Wenn man ein wenig über die russischen Sitten und Gebräuche weiß, wird man dieses Buch sicherlich sehr gut nachvollziehen können.
Die russischen Frauen würden alles für ihre Männer und ihre Söhne machen. Sie arbeiten aufopferungsvoll, um ihren Familien einen guten Lebensstil erlauben zu können und für ihre Kinder kämpfen sie wie Bärenmütter.
Das Leben in Russland war schon immer sehr hart, darum wird dort wohl auch so viel Alkohol konsumiert. Man möchte der Realität entfliehen. Die Sehnsucht nach einem besseren Leben ist groß.
Viktorija Tokarjewa erzählt die Geschichte von Vera fast emotionslos, leicht und mit einer schlichten bildhaften Sprache, die dennoch eine große Tiefe offenbart und fast poetisch erscheint.
Die Hauptprotagonisten werden abwechselnd und in der 3. Person beleuchtet.
Es gibt drei Kapitel, zwei erste kurze, einleitende Kapitel und ein drittes Kapitel, dessen Länge man erst am Ende erfasst, da man nur so durch die Erzählung durch fliegt.
Der Baum auf dem Dach ist eine tolle Erzählung, in der die verschiedenen Lebensgeschichten wundervoll miteinander verwoben sind.
Es war für mich ein kurzweiliges, aber auch tiefgehendes Lesevergnügen, dessen Ende für mich überraschend war.
Von dieser Autorin werde ich sicher noch weitere Bücher lesen!

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